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Hatecore

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Anfang der 80er-Jahre entstand aus dem Punk der Hardcore und als dessen Weiterentwicklung der Hatecore. Während Punk Spaß und Individualität oben an stellte, transportierte Hatecore ausschließlich Aggression und Hass. Diese Grundessenz, das dort propagierte Männerbild sowie die Selbstdisziplinierung eines Teiles seiner Anhänger (beispielsweise im Umgang mit Drogen und Sexualität), die mit der anarchischen Tradition des Punk brachen, boten ein Einfallstor für zunehmende rechte Adaption. Die Hardcore-Kultband „Agnostic Front“ (USA) versteht sich als Skinhead-Band und offenbart (trotz Statements gegen Neonazismus) in Aussagen beispielsweise zur Homosexualität rechte Denkmuster. Bekannteste Vertreter neonazistischen Hatecores sind in Deutschland die Bands „White Aryan Rebels“ (Berlin/Brandenburg) und „Hate Society“ (Bayern). Der in Werder an der Havel ansässige „Blood & Honour“-Nachfolgeversand Hatesounds vertreibt vor allem Produkte der amerikanischen Neonazi-Hatecore-Bands „Max Resist“ und „Blue Eyed Devils“. Eine aus Hardcore-Kreisen initiierte Kampagne „Good Night White Pride“ bemüht sich mittlerweile, den Einfluss von Neonazis in der Hardcore- und Hatecore-Szene zurückzudrängen.

Viele neu gegründete rechtsextreme Bands gehören mittlerweile zu diesem Genre. Insgesamt kann etwa ein Sechstel der rechtsextremen Bands zu dieser Sparte hinzugezählt werden. Der regionale Schwerpunkt der deutschen NSHC-Szene liegt im Osten Deutschlands.

Teile dieses Texts wurde uns freundlicherweise von „Turn it down! – Forum für Musik // Kultur // Gegen Rechtsrock“ zur Verfügung gestellt.

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Auch wenn Rechtsextreme ständig behaupten sie seien das Volk, bewiesen am Montagabend Zehntausende, dass wir immer noch in der deutlichen Überzahl sind. Der Abend hat aber auch gezeigt, wie schwierig die Situation in Chemnitz ist.

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