Die AfD hat einerseits ein explizit homofeindilches Programm, andererseits seit dem Bundesparteitag in Köln eine lesbische Spitzenkandidatin für den Bundestagswahlkampf
Flickr/ torbakhopper/ CC BY-ND 2.0

Was finden Homosexuelle an der AfD?

Seit dem AfD-Bundesparteitag in Köln hat die AfD mit Alice Weidel eine lesbische Spitzenkandidatin für den Bundestagswahlkampf. Allerdings hat die AfD auch ein einem queeren Leben deutlich feindlich gegenüberstehendes Programm. Wie passt das zusammen? Warum wählen Homosexuelle eine homofeindliche Partei - oder sind darin sogar Mitglied?

Von Simone Rafael

Die AfD hat einerseits ein explizit homofeindilches Programm, andererseits seit dem Bundesparteitag am 22. und 23.04.2017 in Köln eine lesbische Spitzenkandidatin für den Bundestagswahlkampf, die mit ihrer Frau zwei Söhne hat. Tatsächlich ist Alice Weidel kein Einzelfall. Die AfD erfährt in der queeren Szene mehr Zustimmung als die CDU und hat etliche homosexuelle Mitglieder, die einerseits Anerkennung und andererseits Beschimpfungen aus der Partei bekommen.

Wählen Homosexuelle denn überhaupt AfD?

Es gibt wenige Wahlumfragen, in denen die Homo- oder Hetereosexualität der Befragten ein Thema wäre. Aber es gibt Umfragen, die sich an eine queere Community richteten. Eine Umfrage des Magazins "Männer" im Januar 2016 ergab, dass die AfD mit 16,6 Prozent der Leserstimmen, nach den Grünen und Linken drittstärkste Kraft wurde. Die CDU dagegen bekam magere 6,4 Prozent. Dies lässt vermuten, dass es nicht um "konservative Werte“ geht.  


 

Bei einer LGBTIQ*-Online-Umfrage im September 2016 vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin der Universität Wien und der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde diese Tendenz bestätigt:

7 Prozent der Befragten gaben an, die AfD wählen zu wollen (das ist hier aber Platz 5), 4 Prozent der Befragten die CDU (Platz 6). 9 von 10 Teilnehmern (es waren hauptsächlich Männer) fanden Homofeindlichkeit und Diskriminierung wahlentscheidend, ähnlich viele aber auch Migrations- und Asylpolitik.

Studienleiterin Dorothée de Nève erläutert auf der Pressekonferenz zur Studie: Auch in der schwul-lesbischen Community gäbe es die Menschen, die den Schutz von Geflüchteten unterstützen, aber auch solche, die "den Islam" für Hass und Gewalt gegen Homosexuelle verantwortlich machten (vgl. Tagesspiegel, RBB).

Die Studie

Gibt es Homosexuelle in der AfD?

Es gibt einige offen homosexuelle AfD-Funktionäre, zum Teil auch in Leitungspositionen. Es gab von 2014 bis Ende Januar 2017 auch eine Bundesinteressengemeinschaft (BIG) Homosexuelle in der AfD. Sie war nie von der Partei anerkannt. Ende Januar 2017 spaltete sich davon die "Schwul – Lesbische Plattform“ ab  - das sind Lesben und Schwule in der AfD, denen die "BIG" zu kritisch gegenüber homofeindlichen Äußerungen innerhalb der Partei war. Aktuell sind allerdings beide Vereinigungen nicht mehr zu finden.

Es gibt auch offen Homosexuelle in der AfD, die nicht der "BIG“ angehören, etwa Alice Weidel aus dem AfD-Bundesvorstand, Sven Tritschler, der Vorsitzende der "Jungen Alternative" und Mitarbeiter der AfD-Fraktion im Europaparlament, oder Frank C. Hansel, Berliner Senatsabgeordneter.

Warum sollten Homosexuelle denn nicht die AfD wählen?

Das Parteiprogramm der AfD spricht gern durch die Blume. Das ist auch bei der Homo- und Transfeindlichkeit so. Das Programm ist also größtenteils nicht offen homofeindlich, sondern so formuliert, als gehe es nur um den Schutz der Familie.

 

  • "traditionelle Familie" als Leitbild und "Keimzelle der bürgerlichen Gesellschaft“
  • Die Ehe aus Frau und Mann soll "geschützt" werden, u.a. vor "Gender Mainstreaming und generelle Betonung von Individualität“, die "die Familie als wertgebende gesellschaftliche Grundeinheit untergraben" würden – und natürlich vor einer "Überhöhung" gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, die schon lange nicht mehr diskriminiert würden.
  • Keine "Stigmatisierung traditioneller Geschlechterrollen".
  • Das heißt auch: Keine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften mit der heterosexuellen Ehe, kein Adoptionsrecht für Homosexuelle.
  • "Willkommenskultur für Un- und Neugeborene" (Abtreibungsverbot).
  • Schulaufklärung über Homo- und Transsexualität soll es nicht geben, denn das sei "Propaganda" für sexuelle Einstellungen.
  • Kinder sollen darin gestärkt werden, ihr biologisches Geschlecht anzunehmen (keine Trans-Menschen).
  • "Gender-Forschung“ soll abgeschafft werden.

 


 

AfD-Funktionäre betonen gern, nichts gegen Homosexuelle zu haben. Es gehe nicht um die Diskriminierung von Homosexuellen, sondern um den Schutz der Familien beziehungsweise Kinder. Außerdem ist die AfD gegen Geschlechtergerechtigkeit (Gender), weil sie dies als Gleichmacherei von Männern und Frauen versteht, die in ihrer Welt verschieden sein sollten.

"Die einseitige Hervorhebung der Homo‐ und Transsexualität im Unterricht lehnen wir ebenso entschieden ab wie die ideologische Beeinflussung durch das 'Gender Mainstreaming'. Das traditionelle Familienbild darf dadurch nicht zerstört werden. Unsere Kinder dürfen in der Schule nicht zum Spielball der sexuellen Neigungen einer lauten Minderheit werden.“ (AfD Grundsatzprogrammentwurf, Kapitel 8, S. 39)

 


 

Gemeint ist damit:

 

  • Wenn sich etwa reaktionäre Christ_innen um Beatrix von Storch mit den "Demos für alle" gegen die gleichgeschlechtliche Ehe und gegen Aufklärung über sexuelle Vielfalt in Schulen wenden, ist dies zumindest gegen homosexuelle Kinder und Eltern gerichtet, denen verwehrt wird, ihr Leben als gleichberechtigt und gleichwertig zu begreifen; Gender-Mainstreaming sieht die Partei als "politische Geschlechtsumwandlung“.
  • Dazu gehört auch die oft in diesen Kreisen verwendete wahrheitswidrige Gleichsetzung von Homosexualität und Pädophilie.
  • Björn Höcke (AfD Thüringen) spricht von "Bildungspolitik für den Arsch" und lügt auf Facebook, Geld für Schulausflüge fließe neuerdings in Analsex-Workshops, mit denen die Kinder schon in der Schule verdorben würden: "Für Bodo [Ramelow, Die Linke, Thüringens Ministerpräsident] ist Analsex pädagogisch wertvoller".
  • Aus einer Debatte im Landtag Sachsen-Anhalt über vermeintlich sichere Herkunftsländer: "Wer Homosexualität offen auslebt, dem droht dafür eine Gefängnisstrafe.“ Zwischenruf Andreas Gehlmann, AfD: "Das sollten wir in Deutschland auch machen.“
  • Corinna Herold von der AfD Thüringen will in einer "kleinen Anfrage“ im Landtag wissen, wie viele Homo-, Bi- und Transsexuelle in Thüringen leben und warum sie "besonders schutzbedürftig“ seien (2015, Tagespiegel).
  • In Baden-Württemberg zieht die AfD "gegen die volkserzieherische Überhöhung von nicht heterosexuellen Menschen" in den Wahlkampf.
  • AfD-Vorsitzende Frauke Petry moniert u.a., dass "fast kein Spielfilm in Deutschland mehr […] ohne das schwule Pärchen“ auskomme, sie also Angst habe, dass Homosexualität zum Standard erhoben werde.
  • Andreas Nerstheimer, inzwischen aus der Fraktion ausgeschlossener Berliner AfD-Kandidat, bezeichnete Homosexuelle als "degenerierte Spezies“.

 
Warum, findet die AfD, sollten Homosexuelle doch die AfD wählen?

Dies begründet etwa wortgewaltig der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der "BILD am Sonntag“ und heute Politiker der AfD Berlin, Nicolaus Fest, in einem Youtube-Video. Dort heißt es etwa:

 

 

  • "Zwei Männer oder Frauen lieben sich – das treibt mich nicht um. Was mich aber umtreibt: Wenn sie dies nur unter Gefahr für Leib und Leben tun können, wenn unser Grundgesetz nichts mehr gilt.“
  • "Homosexualität mag die meisten nichts angehen – Homophobie geht uns alle an. (…)  Wer Homosexuelle angreift, greift unsere Freiheit an, unsere Werte.“
  • "Ich kann nur jeder und jedem Homosexuellen raten: Wählen Sie die AfD. Die Union war nie ihr Freund, und Grüne und SPD haben Sie längst an den Islam verraten. Statt die Rechte der Homosexuellen zu verteidigen, starren sie auf Wähler mit multikulturellem Hintergrund und holen Zehntausende ins Land, die Schwule hassen. Diesen Hass will ich nicht dulden.“

Was sagen homosexuelle AfD-Mitglieder und Funktionäre?

"Mein Freund, mit dem ich in eingetragener Partnerschaft lebe, ist Brasilianer. Er hat in Berlin bisher keinerlei einschlägige Erfahrung mit Ausländerfeindlichkeit gemacht, wundert sich vielmehr über das Ausmaß der derzeitigen 'Willkommenskultur'. Fast alle meine schwulen und lesbischen Bekannten und Freunde finden den unkontrollierten Zustrom von Angela Merkels muslimischen Gästen sehr bedenklich. Die Bereitschaft, der AfD die Stimme zu geben, nimmt dort – trotz der Diffamierungen, die die Partei treffen sollen – immer mehr zu. (…) Ich will auch noch in 20 Jahren mit meinem Lebenspartner am Nollendorfkiez händchenhaltend flanieren können. Die AfD scheint die einzige Partei zu sein, die das – im Hinblick auf die Scharia, die nicht in Deutschland Einzug halten darf – auch sicherstellen will.“ (…) "Die AfD ist allenfalls für bezahlte Funktionäre der Homo-Lobby gefährlich.“
Frank C. Hansel, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion Berlin, im Interview mit dem Querfront-Magazin „Compact“ (2016).

 "Es ist ein typisches Vorurteil, dass alle Homosexuellen grün, links oder liberal wählen müssten. Tatsächlich gibt es viele Homosexuelle, die konservativ denken. Die AfD ist nicht schwulenfeindlich, auch wenn ihr das immer wieder vorgeworfen wird. (…)[Manche] Aussagen sind nicht glücklich formuliert. Aber sie sind bestimmt kein Angriff auf Homosexuelle. Gleichberechtigung ist zwar wichtig, trotzdem dürfen wir vor lauter Gender-Mainstreaming die traditionellen Familien nicht aus den Augen verlieren. Gerade die wurden in den letzten Jahren von der Politik viel zu wenig berücksichtigt.“

"Wir beobachten immer mehr Angriffe auf Homosexuelle, auch durch Flüchtlinge. Und die Zuwanderung nach Deutschland hält weiter an. Wir befürchten, dass dadurch die Angriffe auf uns weiter zunehmen werden und sich die Gesellschaft in eine Richtung verändert, in der unsere Rechte nichts mehr gelten. Dagegen müssen wir uns wehren.“

"Die linksgrünen Bildungspläne – wie in Baden-Württemberg – sind kein Hilfsmittel für mehr Toleranz gegenüber Homo- oder Transsexuellen in Deutschland. Sie helfen nur einer Gruppe: Den Pädophilen. Und für Kinderficker möchte ich als schwuler Mann weder Kopf noch Arsch hinhalten.“  

Mirko Welsch, 38, war in der AfD Saar aktiv und von 2014 bis 2017 Bundessprecher der "Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD"; im März 2017 ist er nach eigenen Angaben aus der Partei ausgetreten, weil ihm die Politik des "rechtsnationalen Flügels“ um Björn Höcke zu radikal wurde (Zitate von Facebook-Posts und aus einem Interview mit dem Spiegel).

 "Ich wurde niemals diskriminiert. (…) Niemand hatte jemals ein Problem mit meiner Sexualität“. [gemeint: in der konservativen Familie, in der AfD]

"Wenn mir Homosexuellenfeindlichkeit begegnet, dann regle ich das mit der Person oder übe meine Kritik auch öffentlich. Andreas Nerstheimers Auslassungen hatten mich auch durchaus verärgert.“ Aber was diskriminierend ist, da scheiden sich die Geister: "Ich habe oft den Eindruck, dass viele Linke, Journalisten und Soziologen es sich zur Aufgabe gemacht haben, Diskriminierung zu suchen, wo gar keine ist oder wo sie nur in sehr geringem Maße vorhanden ist. Ich möchte von der politischen Linken nicht verhätschelt werden.“

Jana Schneider, Vorsitzende der thüringischen "Jungen Alternative für Deutschland“ (Zitate aus Interview mit jetzt.de).

"Mich widern 'Berufsschwule' wie der Grüne Volker Beck an. Das muss man doch nicht immer so vor sich hertragen. Von dem fühle ich mich nicht vertreten.“ Vor fast zehn Jahren, nach der Bundeswehr, hat er sich geoutet. Viele Schwule hätten eher Probleme mit muslimischen Jugendlichen, die sie bedrohen, sagt Tritschler, als mit mangelnder deutscher Toleranz. Aber darüber rede niemand.
Sven Tritschler, Vorsitzender der "Jungen Alternative“ und Mitarbeiter von Beatrix von Storch, im Interview mit jetzt.de.
 


 

Zusammenfassend kann beim Blick auf die Argumentationen homosexueller AfD-Mitglieder diese Erzählung gefunden werden:

  • Es gebe keinen Rassismus in Deutschland.
  • Es gebe keine Homo- und Transfeindlichkeit in Deutschland.
  • Homo- und Transfeindlichkeit gebe es  vor allem unter Zuwanderern, Geflüchteten und Muslimen; die wollten die Scharia einführen, seien gewalttätig, seien unfähig, jemals ihre Meinung zu ändern usw.
  • Ansonsten seien "Homophobie“ oder "Islamphobie“ "Totschlagargumente“ gegen eine "offene Meinungskultur in Minderheitenfragen“.
  • Andere Parteien schützten nur Migrant_innen, keine Homosexuellen.
  • Über Muslim_innen oder Migrant_innen wird grob verallgemeinert und es werden ihnen fundamentale Rechte abgesprochen, die Homosexuelle für sich selbst in Anspruch nehmen.
  • Schwulsein dürfe nicht überbetont oder "vor sich her getragen werden“.
  • Wer zu viel Toleranz fordere, werde nicht toleriert.
  • Es gebe in Deutschland eine "Homo-Lobby“ und die vertritt nicht die "konservativen“ Homosexuellen.
  • Man will den Status Quo behalten. Die Rechte für Homosexuelle reichen jetzt.
  • Weil Gleichstellung oder Schutz Homosexueller schon erreicht seien, müsse nun wieder die traditionelle Familie und Ehe gestärkt werden.
  • Keine Frühsexualisierung von Kindern (kein Aufklärungsunterricht) und kein Genderwahn (keine Gleichstellung).
  • Homofeindlichkeit unter Rechtspopulist_innen ist nicht ernst gemeint.

Diese Erzählung ist in großen Teilen rassistisch und homofeindlich, zumindest aber auf Ungleichwertigkeit zielend.

 

Warum also wählen Homosexuelle AfD?

 

  • Weil sie deren politische Ziele teilen.
  • Weil sie rassistisch und homofeindlich denken und die Gleichwertigkeit aller Menschen verneinen.
  • Sie denken also selbst gruppenbezogen menschenfeindlich – bisweilen auch gegen einen Teil der ihnen selbst zugeschriebenen Gruppe.

Dabei hoffen sie auf Selbstschutz durch Paktieren mit Menschen feindlicher Gesinnung, auf Veränderung der Feindlichkeit der Mitstreiter_innen und sie hoffen, dass die Feindlichkeit zumindest gegenüber der eigenen Gruppe nicht ernst gemeint sei.
 

Und wie reagiert die AfD auf Homosexuelle in ihren Reihen?

 

  • Die Partei freut sich über Kronzeugen einer Gruppe, gegen die sie agitiert, der ihr nach dem Mund redet – um damit zu begründen, dass sie ja gar nicht etwa homofeindlich sei (Wenn schon ein xxx sagt, dass xxx übel ist…).
  • Hardliner-Homofeind_innen in der Partei feinden auch homosexuelle Parteimitglieder an. Die erfordert eine hohe Frustrationstoleranz.
  • Mirko Welsch berichtet darüber im Interview mit dem stern 2016: "Als wir uns 2014 gegründet haben, gab es auch Ablehnung innerhalb der AfD. Man wusste teilweise nicht mit uns umzugehen. Die dachten, da kommt jetzt ein grünes trojanisches Pferd. Aber dann haben wir unsere Arbeit aufgenommen und die sahen: Ach so, die sind ja auch konservativ, die unterstützen das traditionelle Familienmodell und die haben die gleichen Ansichten, was Asyl und Einwanderungsgesetze angeht. Da waren die meisten schon beruhigt.“
  • Gern wird die "Ausnahme“-Argumentation verwendet (Der XY ist in Ordnung, aber alle anderen Homosexuellen…)

 

  • Und es ist manchmal schlicht, wie im Wahlkampf zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses 2016, taktisches Paktieren um Wähler_innen-Stimmen.

Aktuell: Reaktionen auf die Wahl von Alice Weidel zur Spitzenkandidatin im Bundestagswahlkampf 2017

Offiziell erhält die 38-jährige Unternehmensberaterin Alice Weidel nach ihrer Wahl zur Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl im Team mit Alexander Gauland viel Zuspruch. Gelobt wird ihr eloquentes und professionelles Auftreten, mit dem sie Islamfeindlichkeit und Rassismus ein bürgerliches Gesicht verleihen kann. Auf einem rechtspopulistischen Blog lobt ein Kommentator: “Weidel? die hat eben nicht nur die illegale Zuwanderung auf dem Schirm, sondern auch das viel gewaltigere Thema Euro und die direkte Demokratie! Und zieht zugleich das immer noch vernachlässigte weibliche Wählerpotential.”
Auf Weides Facebook-Seite findet sich allerdings auch der Kommentar “Die unfähige Antifa hat Schaum vor dem Mund. So muss das sein.”, der ein etwas instrumentelleres Verhältnis zu Weidels Sexualität vermuten lässt. Es ist eine Kerbe, in die laut Tagesspiegel auch ein Delegierter auf dem Parteitag schlägt: Mit ihrer Regenbogenfamilie könne sie die Vorwürfe, die AfD sei homofeindlich, endlich Lügen strafen.

 Auf der AfD-Facebookseite wird dagegen auch gepostet:

Aber das soll bestimmt nur Hass gegen Unternehmensberaterinnen darstellen.

Titelbild: Flickr/ torbakhopper/ CC BY-ND 2.0
 

Lesen Sie mehr zum Thema auf Belltower.News:

 

drucken