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„Rock gegen Überfremdung“ Bilder vom größten Neonazi-Konzert des Jahres

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6.000 Rechtsextreme trafen sich am Samstag in Themar (Quelle: BTN)

 

Belltower.News-Redaktion

 

Die Sicherheitsbehörden rechneten im Vorfeld mit 5.000 Besucher_innen zur Rechtsrock-Veranstaltung “Rock gegen Überfremdung”. Gekommen sind schließlich 6.000. Da der Andrang so groß war, musste das Gelände erweitert werden.

 

„Sieg heil“-Rufe von der Bühne

Von 12 bis 1 Uhr nachts spielten die Bands „Stahlgewitter“, „Die Lunikoff Verschwörung“, „Sleipnir“, „Treue Orden“, „Blutzeugen“, „Flak“ und „Uwocaust“ ihre menschenverachtenden Songs.

 

Als die Band „Blutzeugen“ ihr Lied „Märtyrer des Todes“ spielte, waren „Sieg heil“-Rufe von der Bühne aus zu hören. Die Polizei erstattete Anzeige gegen den Sänger und ermahnte den Veranstalter, Tommy Frenck. Tonaufnahmen der Rufe gibt es nach unserem bisherigen Kenntnisstand allerdings nicht.

 

“Rock gegen Überfremdung”: Mindestens 5.000 Neonazis in Themar erwartet„Rock gegen Überfremdung“ – weil es Hass ist, muss es die Allgemeinheit bezahlen?Warum konnte sich der Hass in Thüringen kultivieren?

 

Neonazis kleben ihre verfassungsfeindlichen Symbole über

Insgesamt gab es über 40 Anzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, Verstößen gegen das Waffengesetz, Bedrohung, Beleidigung, Sachbeschädigung und wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole. Insgesamt waren 1.000 Polizist_innen im Einsatz.

Gegen die Rechtsextremen demonstrierten laut Polizei rund 300 Menschen in Themar.

"Rock gegen Überfremdung" am 15.07.2017 in Themar

Eine ausführliche Berichterstattung gibt es am Anfang der Woche auf Belltower.News

 

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2015-04-20-17

Neofolk

Musikalisch: Im Allgemeinen ruhige, sonore und melancholisch aufgebaute Musik, in der häufig Marschrhythmen anklingen.

Neofolk (frei übersetzt: Neue Volksmusik) entwickelte sich Anfang der 80er-Jahre aus der Dark-Wave/Gothic-Musikszene heraus. Obwohl mit „Death In June“ aus England eine eindeutig extrem rechte Band zu den Begründern des Neofolk zählt, kann die Szene in ihrer Gesamtheit nicht dem rechten Spektrum zugeordnet werden.

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