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Zeitstrahl 2010-2020 Ein Jahrzehnt Rechtsextremismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland

In diesem Artikel finden Sie die 10 Jahre zwischen 2010 und 2020 im Zeitstrahl zum Durchklicken. (Quelle: Amadeu Antonio Stiftung)

Mit dem interaktiven Zeitstrahl blicken wir als Mitarbeiter*innen verschiedenner Teams der Amadeu Antonio Stiftung, auf die vergangenen zehn Jahre.

Entlang der Kategorien „Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus“, „Antisemitismus“, „Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sowie „Todesopfer rechter Gewalt“ zeichnen wir zentrale Ereignisse in Deutschland seit dem 1. Januar 2010 nach. Die vier Kategorien sind nicht immer trennscharf voneinander abzugrenzen, weil Ereignisse häufig in zwei oder drei Kategorien fallen –zum Beispiel bei rechtsextremen Angriffen die gleichermaßen Moscheen und Synagogen zum Ziel hatten.

Die vier Achsen dienen deshalb vor allem der besseren Orientierung. Oftmals lassen sich diese Ereignisse und Entwicklungen auch nicht nationalstaatlich isoliert betrachten: Rechtsterrorismus ist spätestens seit der direkten Bezugnahme von Tätern in den USA, Deutschland und Neuseeland aufeinander ein globales Phänomen. Die eingebetteten Medieninhalte ermöglichen, Hintergründe zu erfahren und Zusammenhänge zwischen den einzelnen Ereignissen herzustellen. Die Zeitleiste unterhalb der Bilder ermöglicht es, einzelne Beiträge aufzurufen und flexibel durch die verschiedenen Jahre zu navigieren.

Vollständig ist der Zeitstrahl nicht. Die Auswahl einiger weniger Ereignisse fiel schwer – so umfassend sind die Entwicklungen der letzten Jahre. Gerade deshalb ist es uns ein Anliegen, überhaupt einen Überblick zu geben um damit die größeren Zusammenhänge sichtbar zu machen.

 

Den Zeitstrahl in einer größeren Auflösung finden Sie hier:

 

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Mücka

Konspiratives Neonazi-Treffen in Sachsen Rechtsterroristische Allianz zwischen „Brigade 8“ und „Combat 18“

Als NPD-Mann Thorsten Heise Ende März in Ostritz ein öffentlich beworbenes Rechtsrock-Event veranstalte, fand nicht weit entfernt ein konspiratives Treffen inklusive Konzert von „Brigade 8“ und „Combat 18“, dem bewaffneten Arm von „Blood & Honour“ statt. Während sich die mediale Aufmerksamkeit auf das Großkonzert konzentrierte, konnten sich andernorts Neonazis ungestört versammeln, vernetzen und austauschen. Dabei wurden neue Allianzen geschmiedet.

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