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Argumente gegen Verschwörungstheorien Die EU hat sich auf gemeinsames Recht geeinigt

Foto von einem Globus-Ausschnitt, zu sehen: Europa
Symbolbild Europa (Quelle: Pixabay / Michael Gaida)

Deuschland ist Mitglied der EU und dem Schengen-Abkommen beigetreten, das offene Grenzen innerhalb seiner Mitgliedstaaten garantiert. Im sogenannten „Schengenraum“ brauchen wir keine Ausweise mehr an innereuropäischen Grenzen vorzuzeigen und lange Personenkontrollen über uns ergehen zu lassen. Diese Regelung galt auch in den Jahren 2015 und 2016, als viele Menschen aus unterschiedlichen Regionen – aufgrund von unzumutbaren Lebensverhältnissen und Gefahren für ihr Leben – nach Europa flohen.

Ein Teil dieser Menschen beantragte auch in Deutschland Asyl, nachdem sie durch andere EU-Mitgliedsstaaten dorthin gereist waren.Weil Asylsuchende an der Grenze nicht abgewiesen wurden, verbreiten Rechtsradikale seitdem die falsche Behauptung einer „illegalen Grenzöffnung“ durch die damalige Regierung Angela Merkels. Die Grenzen waren damals jedoch nicht geschlossen, weshalb sie auch nicht geöffnet werden mussten.Weiterhin regeln verschiedene europäische Abkommen, die durch die Mitgliedstaaten verhandelt und abgestimmt werden, Asylfragen in der EU. 2015/16 galt dafür maßgeblich das Abkommen „Dublin III“. Es legt fest, dass Asylsuchende innerhalb bestimmter Fristen Anträge stellen können und wie diese Anträge zwischen den Grenzländern der EU (Griechenland, Italien etc.) und den anderen Mitgliedsstaaten gehandhabt werden. Diese gemeinsam getroffenen europäischen Regelungen stehen bei den Mitgliedern über nationalem Recht. Daran ist nichts illegal.

Hier geht es zu den Widerlegungen gängiger Verschwörungstheorien (wird fortlaufend veröffentlicht):

Die Broschüre

„Wissen, was wirklich gespielt wird … Widerlegungen für gängige Verschwörungstheorien“.

Herausgegeben von der Amadeu Antonio Stiftung und von der „Gemeinnützige Respekt! Kein Platz für Rassismus GmbH“, Berlin 2019

Zu beziehen über: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/wissen-was-wirklich-gespielt-wird/

Als PDF zum Download: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wp-content/uploads/2019/10/Verschw%C3%B6rungstheorien_widerlegen.pdf

No World Order – Handeln gegen Verschwörungsideologien

Das Projekt „No World Order. Handeln gegen Verschwörungsideologien“ wurde im Jahr 2015 ins Leben gerufen, um die Zivilgesellschaft über die Gefahren aufzuklären, die von Verschwörungsideologien ausgehen und Gegenstrategien aufzuzeigen. Das Besondere an „No World Order“ ist seine Expertise zum Verhältnis von Verschwörungsideologien und Antisemitismus. Das Projekt richtet sich an Multiplikator*innen aus der Politik, dem Bereich schulischer und außerschulischer Bildung, Mitarbeitende von Beratungsstellen und NGOs sowie Fachpersonen des Forschungsfeldes Conspiracy Theory Studies. Als eines der ersten Projekte hat No World Order das Themenfeld „Verschwörungstheorien“ konstant bearbeitet und führt diese Arbeit bis heute fort.

Kontakt:

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Von Johannes Baldauf

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