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Pack

Nach rassistischen Ausschreitungen in Heidenau 2015 kritisierte der damalige Bundesaußenministe Sigmar Gabriel (SPD) die flüchtlingsfeindlichen Straftäter und bezeichnete sie als „Pack, das eingesperrt werden muss“, welche mit dem „Deutschland, wie wir es wollen, gar nichts zu tun haben“. Als Antwort skandieren Rechtspopulist*innen und Flüchtlingsfeind*innen seitdem die Parole „Wir sind das Pack!“ auf rassistischen Demonstrationen.
1 Artikel

Pädagogik

Welche Möglichkeiten hat Pädagogik, mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit umzugehen?
28 Artikel

Pahl, Gisa

Gisa Pahl (Jg. 1957) ist eine Hamburger Rechtsanwältin, die häufig Rechtsextremisten vertritt.
2 Artikel

Palästina

Berichte zu Antisemitismus, Rassismus und Gegenstrategien in Palästina.
1 Artikel

Palästinenser-Tuch

Warum tragen Rechtsextreme Palästinenser-Tücher? Als Ausdruck von Antisemitismus.
1 Artikel

Palau, Stella

Stella Hähnel (geborene Palau, geschiedene Schweigert; *1972 in Berlin) ist eine deutsche Politikerin (NPD) und war Mitglied des Bundesvorstandes der Partei (ab 2006) und Pressesprecherin des „Rings Nationaler Frauen (RNF)“.
2 Artikel

Pali-Tuch

Umgangssprachlich für Palästinenser-Tuch. Warum tragen Rechtsextreme Palästinenser-Tücher? Als Ausdruck von Antisemitismus.
1 Artikel

Palmer, Boris

Boris Palmer ist ein deutscher Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen und seit Januar 2007 Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Er fällt bisweilen durch flüchtlings- und muslimfeindliche Aussagen in Sozialen Netzwerken auf.
1 Artikel

Panzerbär Records

Rechtsrock-Label aus Hennigsdorf (Brandenburg), betrieben von Rechtsrock-Musiker Alexander Gast (Spreegeschwader, Die Lunikoff Verschwörung), der außerdem ein Ladengeschäft in Hennigsdorf betrieb ("On the Streets"), das nach Protesten und Polizeidurchsuchungen dann zu einem Onlineshop umgewandelt wurde.
1 Artikel

Paris

Nach den Anschlägen des „Islamischen Staates“ in Paris am 13.11.2015, die zu 129 Toten und mehr als 350 verletzen geführt haben, ging eine Welle der Solidarität durch die Welt. Nazis hatten aber einen andere Antwort auf diese Ereignisse: Und die war nicht Hass auf Islamisten - sondern auf Jüdinnen und Juden.
2 Artikel

Parlament

33 Artikel

Parlamente

Was tun Rechtsextreme und Rechtspopulist*innen in Parlamenten? Also in Kreistagen, Landtagen oder im Bundestag?
18 Artikel

Parolen

Wie lassen sich rechtsextreme, rechtspopulistische, rassistische Parolen parieren?
2 Artikel

Partei der nationalen Vereinigung Rumäniens (PUNR)

Der „Partei der nationalen Vereinigung Rumäniens“ (PUNR) ist eine rechtsextreme Partei in Rumänien. Ihr geht es vor allem um die Errichtung eines „Großrumäniens“ und die hegemoniale Stellung des Landes in Südosteuropa. Die PUNR ist eher als nationalistische Splitterpartei zu betrachten, da sie nicht die Akzeptanz der ND oder der PRM in Teilen der Bevölkerung besitzt.
1 Artikel

Parteien

Welche Parteien verbreiten rechtsextremes, rassistisches, antisemitisches oder demokratiefeindliches Gedankengut?
45 Artikel

Pasemann, Frank

1 Artikel

Pastörs, Marianne

1 Artikel

Pastörs, Udo

Udo Pastörs (Jg. 1952) war Chef der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, profilierte sich dort als rechtsextremer Hardliner innerhalb der NPD. Von Januar bis November 2014 war er kommissarischer Bundesparteivorsitzender der NPD - und agierte in dieser Rolle überraschend farb- und skandallos. Im November 2014 wurde er von Frank Franz abgelöst.
14 Artikel

Path of Resistance

1 Artikel

Patriot Peer

"Patriot Peer" ist ein App-Projekt aus dem Umfeld der "Identitären Bewegung", erdacht von Martin Sellner: Die App soll einsame "Patriot*innen" zusammenführen und Rechtsextremismus zum Spiel machen. Allerdings wird sie seit 2016 angekündigt und ist noch nicht fertig.
3 Artikel

Patrioten

Als Patriotismus wird eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation bezeichnet, die sich meist aus historischen, ethnischen oder kulturellen Bezügen speist. Im Deutschen wird anstelle des Lehnwortes auch der Begriff „Vaterlandsliebe“ synonym verwendet; auch mit Nationalgefühl oder Nationalstolz. Verfassungspatriotismus  steht für das positive Bekenntnis zu den in einer staatlichen Verfassung verankerten übernationalen ethischen und politischen Grundrechten und Wertvorstellungen. Wenn Rechtsextreme sich selbst als "Patrioten" bezeichnen, dient dies vor allem der Verschleierung ihrer Ideologie.
4 Artikel

Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes

kurz PEGIDA. Rechtspopulistisch-islamfeindliche-flüchtlingsfeindliche Straßenprotestbewegung ab Ende 2014, begründet in Dresden u.a. von Lutz Bachmann.  Seit Oktober 2014 organisiert PEGIDA in Dresden Demonstrationen gegen eine angebliche "Islamisierung" und gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands. Ähnliche, deutlich kleinere Demonstrationen finden in weiteren Städten in Deutschland und Europa statt (bis 2015). Nur PEGIDA Dresden läuft noch regelmäßig und ist eine Vernetzungsplattform von angeblich "besorgten Bürger*innen", AfD und der organisierten Rechten (IB, Neue Rechte, Hooligans).
63 Artikel

Patriotismus

Als Patriotismus wird eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation bezeichnet, die sich meist aus historischen, ethnischen oder kulturellen Bezügen speist. Im Deutschen wird anstelle des Lehnwortes auch der Begriff „Vaterlandsliebe“ synonym verwendet; auch mit Nationalgefühl oder Nationalstolz. Verfassungspatriotismus steht für das positive Bekenntnis zu den in einer staatlichen Verfassung verankerten übernationalen ethischen und politischen Grundrechten und Wertvorstellungen. Wenn Rechtsextreme sich selbst als „Patrioten“ bezeichnen, dient dies vor allem der Verschleierung ihrer Ideologie.
11 Artikel

Pax Europa

2 Artikel

Pax Terra Musica

1 Artikel

Pazderski, Georg

1 Artikel

PC-Records

Das Geschäft „PC-Records“ wurde 2000 von Hendrik Lasch gegründet. Zur Firma gehören heute das Label, ein Laden und der Versandhandel. Um 2004 übernahm der ehemalige Angestellte Yves Rahmel die Geschäfte. Rahmel war in der Szene als langjähriger Herausgeber des Fanzines „Panzerbär“ bekannt.
3 Artikel

Pegada

2 Artikel

Pegida

Kurz für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". PEGIDA ist eine rechtspopulistisch-islamfeindliche-flüchtlingsfeindliche Straßenprotestbewegung ab Ende 2014, begründet in Dresden u.a. von Lutz Bachmann. Seit Oktober 2014 organisiert PEGIDA in Dresden Demonstrationen gegen eine angebliche „Islamisierung“ und gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands. Ähnliche, deutlich kleinere Demonstrationen finden in weiteren Städten in Deutschland und Europa statt (bis 2015). Nur PEGIDA Dresden läuft noch regelmäßig und ist eine Vernetzungsplattform von angeblich „besorgten Bürger*innen“, AfD und der organisierten Rechten (IB, Neue Rechte, Hooligans).
167 Artikel

Pegida Chemnitz-Erzgebirge

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Chemnitz und im Erzgebirge.
1 Artikel

Pegida Chemnitz und Westsachsen

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Chemnitz und Westsachsen.
1 Artikel

Pegida Franfurt Rhein-Main

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Frankfurt am Main.
1 Artikel

Pegida Frankfurt

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Frankfurt am Main.
1 Artikel

Pegida München

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in München.
2 Artikel

Pegida NRW

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehörten DÜGIDA (Düsseldorf), BOGIDA (Bonn), KÖGIDA (Köln), Pegida NRW (Duisburg). Von Rechtsextremen organisiert (u.a. Melanie Dittmer), wenig breitenwirksam.
1 Artikel

Pegida Nürnberg

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Nürnberg.
1 Artikel

Pegida quo vadis

Unter diesem Schlagwort finden Sie Interviews zu PEGIDA-Ablegern in ganz Deutschland - die Vorrecherche zur Broschüre "Peggy war da! - Gender und Social Media als Kitt rechtspopulistischer Bewegungen" der Amadeu Antonio Stiftung.
18 Artikel

Pegida Westerwald

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) im Westerwald.
1 Artikel

People of Color

People of Color (PoC) ist eine Selbstbezeichnung und beschreibt Menschen, die seit Jahrhunderten diskriminiert werden und Rassismus erfahren, weil sie eine nicht-weiße Hautfarbe haben.
1 Artikel

Pepe

"Pepe, der Frosch" ist ein Internetphänomen und ein Symbol der amerikanischen rechtsextremen "Alt-Right-Bewegung". Ursprünglich (2005) war die grüne, menschenähnliche Froschfigur von Comiczeichner Matt Furie schlecht gelaunt, aber unpolitisch. Ab 2008 tauchten auf Netzwerken wie 4chan oder reddit abgewandelte, abwertende und auch rassistische Versionen auf. Während des US-Präsidentschaftswahlkampfes 2016 wurden Pepe-Bilder bei Twitter, Facebook und anderen sozialen Medien vor allem von Unterstützern des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und der Alt-Right genutzt. Pepe wurde zu einem rassistischen Hasssymbol. Erfinder Matt Furie hat Pepe inzwischen offiziell sterben lassen.
1 Artikel

Perplex

1 Artikel

Personen

Wichtige Köpfe aus dem Bereichen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.
9 Artikel

Perussuomalaiset

1 Artikel

Petereit, David

3 Artikel

Petition

Durch Online-Petitionen werden Themen und Forderungen Nachdrücklichkeit verliehen.
1 Artikel

Petry, Christian

1 Artikel

Petry, Frauke

Frauke Petry (Jg. 1975) war von 2013 bis 2017 Bundessprecherin der AfD und war 2015 maßgeblich am Sturz von Bern Lucke beteiligt. Nach der Bundestagswahl 2017 trat sie aus der AfD aus und gründete eine neue Partei (Die blaue Partei).
24 Artikel

Pettibone, Brittany

Amerikanische Rechtsextreme und Vloggerin, die sich als Journalistin bezeichnet. Verlobte von Martin Sellner, Kopf der "Identitären Bewegung" Österreichs.
2 Artikel

Pfeil-Rune

1 Artikel

Phalanx Europa

2 Artikel

Philosophie

1 Artikel

Phineo

1 Artikel

PI News

Politically Incorrect (Abkürzung: PI oder PI-News) ist ein 2004 von Stefan Herre gegründetes politisches Blog, das sich der Selbstbeschreibung nach gegen eine befürchtete „Islamisierung Europas“ richtet. Die Blogbeiträge werden von mehreren Autoren unter Pseudonym verfasst und sind von Islamfeindlichkeit bestimmt. PI entwickelte sich zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Blogs dieser Ausrichtung und ist international mit als islamfeindlich, rechtsextrem oder rechtspopulistisch geltenden Personen und Organisationen vernetzt. Das Blog betont in seiner Selbstdarstellung eine „pro-israelische“ und „proamerikanische“ Ausrichtung. Regelmäßige Autor*innen sind u.a. Karl-Michael Merkle alias „Michael Mannheimer“, Michael Stürzenberger (Ex-CSU, Die Freiheit, Pegida München), Conny Axel Meier (Vorsitzender der Bürgerbewegung Pax Europa), Oliver Flesch, ehemaliger Redakteur von BILD und Hamburger Morgenpost.
16 Artikel

Piesch, Adrian

1 Artikel

Pils Identitär

1 Artikel

Pink Floyd

1 Artikel

Pinterest

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bilderkollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Meist geht es um Mode, Möbel, Lifestyle. Manchmal auch um schlechte Witze - und rechtsextreme Stimmungsmache.
1 Artikel

Pirincci, Akif

Akif Pirinçci (*1959, Istanbul, Türkei) ist ein deutsch-türkischer Schriftsteller, der durch seine Katzen-Kriminalromane bekannt wurde (u.a. Felidae (1989)). Seit 2012 Radikalisierung ins rechtspopulistische bis rechtsextreme Spektrum, u.a. fleißiger Hasskommentator in Sozialen Netzwerken und Redner bei rechtspopulistischen und islamfeindlichen Veranstaltungen von PEGIDA, der AfD, Burschenschaften. Besonderheit ist seine verrohte Fäkalsprache, vor allem, wenn es um die Beschreibung politischer Gegner*innen geht. Schreibt u.a. in der "Jungen Freiheit", in der Zeitschrift "eigentümlich frei" sowie im Online-Portal der "Sezession", von 2012 bis 2013 regelmäßig bei dem Blog "Die Achse des Guten."
4 Artikel

Pit Bull

Benannt nach der als aggressiv geltenden Hunderasse bietet diese Bekleidungsmarke alle nur erdenklichen Kleidungsstücke von T-Shirts über Bademäntel, Jogginghosen, Handtücher, Trainingsanzüge bis zu kugelsicheren Überwurfwesten. Im Design wird auf aggressive Gestaltung und einen martialischen Eindruck Wert gelegt. Die Firma aus Frankfurt am Main ist hauptsächlich dem Rocker- und Hooligan-Milieu zuzurechnen, war aber insbesondere in den 1990er Jahren unter Neonazis beliebt. Die Firma distanzierte sich im Jahre 2001, nach dem das Tragen von "Pit-Bull"-Textilien an einer Schule verboten wurde, von rassistischen Einstellungen.
1 Artikel

Plakate

Plakatkampagnen gegen Rechtsextremismus.
1 Artikel

Plauen

Berichte zu Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Feindlichkeit gegen Sinti und Roma in Plauen.
6 Artikel

PoC

PoC ist die Abkürzung für People of Colour, womit Menschen gemeint sind, die seit Jahrhunderten diskriminiert werden und Rassismus erfahren, weil sie eine nicht-weiße Hautfarbe haben.
3 Artikel

Podcasts

Ein Podcast ist eine Serie von abonnierbaren Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Rechtsextreme nutzen auch Podcasts, um ihre Ideologie zu verbreiten.
1 Artikel

Podium

Rechtsextremen würde niemand ein Podium geben wollen - Rechtspopulist*innen sitzen des Öfteren auf diesen öffentlichen Gesprächsveranstaltungen. Und dann? Hier gibt es Tipps.
1 Artikel

Pörzgen, Gemma

1 Artikel

Pößneck

Berichte über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rassismus in Pößneck (Thüringen).
1 Artikel

Poggenburg, André

7 Artikel

Pogida

Ableger der rechtspopulistisch-islamfeindlich-flüchtlingsfeindlichen Straßenprotestbewegung PEGIDA („Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“) in Potsdam.
2 Artikel

Pogromnacht

2 Artikel

Polen

Berichte zur Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Polen.
7 Artikel

Polenfeindlichkeit

Feindlichkeit gegen Polen und Polinnen ist besonders dort verbreitet, wo Deutschland an Polen grenzt. Rechtsextreme versuchen gezielt, Vorurteile gegenüber Polen und Polinnen zu schüren, um Rassismus zu verbreiten.
7 Artikel

Politik

Auch Politiker*innen werden zunehmend Opfer rechtsextremer Gewalt.
17 Artikel

Politische Bildung

Methoden der politische Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
4 Artikel

Polizei

Berichte über Zusammenhänge zwischen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Polizei. Die ist manchmal aktiv gegen Rechtsextremismus und Rassismus, manchmal aber auch Teil des Problems.
73 Artikel

Polizeigewalt

1 Artikel

Popp, Andreas

1 Artikel

Populismus

5 Artikel

Portugal

Berichte über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rassismus in Portugal.
2 Artikel

Posener, Alan

2 Artikel

Potsdam

Berichte über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rassismus in Potsdam (Brandenburg).
2 Artikel

Prävention

5 Artikel

Prag

Berichte über Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus in Prag (Tschechien).
2 Artikel

Prepper

3 Artikel

Pressefest

8 Artikel

Presserat

1 Artikel

Presseschau

Unsere wochentägliche Presseschau zu Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
558 Artikel

Pretzell, Marcus

7 Artikel

Preuß, Adolf

2 Artikel

Preussenheads

1 Artikel

Pride

2 Artikel

Pride France

2 Artikel

Priebke, Erich

2 Artikel

Privenau, Markus

1 Artikel

Pro Arnstadt

1 Artikel

Pro Asyl

2 Artikel

Pro Berlin

10 Artikel

Pro-Bewegung

Neben offiziellen Parteien gibt es im rechten Spektrum eine Vielzahl von Kleinstparteien und lokalen Wählervereinigungen. Diese gehen stets mit rechtspopulistischen und rassistischen Themen auf Stimmenfang. Meist sind diese Vereinigungen so genannte Tarnorganisationen, die sich als unabhängige demokratische Partei inszenieren und vorgeben sich für die lokalen bürgerlichen Interessen zu engagieren. Dabei versuchen sie Ängste in der Bevölkerung zu schüren und für sich zu nutzen. So engagierte sich die rechtsextreme ?Bürgerbewegung pro Köln? mit rassistischen und anti-islamischen Parolen massiv bei den Protesten gegen den Bau einer Moschee in Köln-Ehrenfeld. Teilweise sind solche Wählervereinigungen mit ihrem Konzept durchaus erfolgreich. Pro Köln ist seit 2004 mit einer eigenen Fraktion im Stadtrat der Stadt Köln vertreten. Das Prinzip der Tarnorganisation wird besonders deutlich, wenn man die Mitgliederstruktur dieser Organisationen genauer betrachtet. Diverse Mitglieder rechtspopulistischer Wählervereinigungen waren oder sind gleichzeitig Mitglieder anderer rechtsextremer Gruppen. Mehrer Mitglieder von ?Pro Deutschland? waren beispielsweise früher Funktionäre der rechten Partei ?Die Republikaner?. Der Spitzenkandidat der ?Bürgerinitiative Ausländerstopp München?, Karl Richter ist gleichzeitig Leiter des Parlamentarischen Beratungsdienstes der NPD-Landtagsfraktion im Sächsischen Landtag Hier finden Sie ausführlichere Informationen zu folgenden Wählervereinigungen: | Pro Köln | Pro NRW | Pro Deutschland | Pro München | Pro Berlin Zum Thema | Was ist Rechtspopulismus?
3 Artikel

Pro Chemnitz

8 Artikel

Pro Deutschland

38 Artikel

Pro Köln

21 Artikel

Pro München

Die ?Bürgerbewegung ?Pro München - patriotisch und sozial e.V.? ist eine extrem rechte Wählervereinigung, die mit rechtspopulistischen Themen und rassistischen Parolen in München auf Stimmenfang geht. Von Robert Andreasch Gut zwei Dutzend rechte Aktivistinnen und Aktivisten aus München und der Region treffen sich am 17. Januar 2006. Die Versammlung ist nicht öffentlich angekündigt, die Teilnehmenden kennen sich: Neonazis und rechte Funktionäre der unterschiedlichsten Gruppierungen setzen auf die in München schon bewährte Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Ihr Ziel: mit einer rechten Sammlungsbewegung im März 2008 zur Kommunalwahl anzutreten. Das Gründungsprotokoll schreibt der stellvertretende bayerische NPD-Landesvorsitzende Roland Wuttke, der in CSU und Witikobund aktive Thomas S. Fischer sitzt genauso mit am Tisch wie Bernd-Harald Beckmann, jahrzehntelang bei den Republikanern in München engagiert, oder Norman Bordin, führender Vertreter der NPD, der?Jungen Nationaldemokraten? (JN) und der Münchner Kameradschaftsszene. Die Beteiligten beschließen die Gründung eines Vereins mit dem Namen ?Bürgerbewegung ?Pro München - patriotisch und sozial e.V.? Wolf-Peter Bombolowsky, Münchner Vorsitzender der ?Deutschen Partei? übernimmt auch bei ?Pro München ?den Vorsitz. Das ?Pro? im Namen spielt natürlich auf die in Köln und weiteren nordrhein-westfälischen Städten bestehenden rechtspopulistischen Gruppen an, doch die Sammlungsbewegung in München steht anfangs mit diesen in keinem organisatorischen Zusammenhang. Die Bezeichnung als ?Bürgerbewegung? soll das Bild einer engagierten Bürgerinitiative vermitteln, der sich bereits viele Menschen angeschlossen hätten. In der ersten Publikation wird in klassisch rechtspopulistischer Art und Weise den gewählten Münchner Stadträtinnen und Stadträten abgesprochen, die Interessen ihrer Wählerinnen und Wähler zu vertreten. Stattdessen folgten sie ?dem Druck einflussreicher Kreise?. Neben antisemitischen Vorurteilen dominiert eine rassistische Agitation: ?Die Zuwanderung hat das Bild der Stadt negativ verändert?, heißt es in der ebenfalls ?Pro München? benannten Zeitung. Ein wichtiges Feld für die Propagnda ist der Stadtteil München-Sendling: Hier plant der Verein ?Türkisch-Islamisches Gemeindezentrum e.V.? (Ditim) seit dem Jahr 2005 den Bau einer repräsentativen Moschee und wird dabei von Oberbürgermeister Christian Ude und der Mehrheit im Münchner Stadtrat unterstützt. Nur wenige Menschen im Viertel lehnen das Bauvorhaben ab, auf einer Bürgerversammlung im Juni 2005 initiierten jedoch die Moscheegegner eine spontane ?Abstimmung? über den Bau. 252 Anwesende sprachen sich gegen, 212 für den Moscheeneubau aus. das rechtlich in keinster Weise bindende Ergebnis hatte allerdings keinen Einfluss auf die Planungen. Hier erhofft sich nun ?Pro München? einen Nährboden für islamophobe Hetze - und letztlich auch für einen Kommunalwahlerfolg, versuche doch der OB, die Moschee ?gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung? durchzudrücken. Im April 2007 kommt es zum Streit bei ?Pro München?: Über die Radikalität der Außendarstellung, über die Sprecher, über das Verhältnis zur NPD und zu den ?Pro?-Gruppen. Ausgerechnet die als ?Pro München?-Sprecher wirkenden Stefan Werner (im Jahr 2005 Direktkandidat der NPD bei der Bundestagswahl in München) und Rüdiger Schrembs (Mitglied des bayerischen NPD-Landesvorstands) fahren bei ?Pro München? einen Anti-NPD-Kurs. Roland Wuttke, Norman Bordin und einige NPD-SympathisantInnen wenden sich von ?Pro München? ab. Dafür kommt jetzt Unterstützung aus den Reihen von ?Pro Köln? und ?Pro Deutschland?, Manfred Rouhs (?Pro Deutschland?-Bundesvorsitzender) ud die ?Pro Köln?-Stadträte Markus Wiener und Judith Wolter reisen mehrfach an die Isar. Die rassistischen Parolen gehen unvermindert weiter: ?Das Problem?, schreibt Rüdiger Schrembs in der Wahlkampfzeitung, ?ist der Fremde. (...) Wer nicht zu uns nach München, nach Bayern passt, ist der Nichteuropäer! Der Orientale, der Türke, Kurde, Araber, Afrikaner!? Bei ?Pro München? setzt man dazu vermehrt auf homophobe Hetze: ?Nicht länger sollen in der Öffentlichkeit provozierend auftretende Schwule, Perverse und Abartige als Vorbilder Kindern und Jugendlichen vorgehalten werden.? Die städtische Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen wird von ?Pro München ?als ?Lehrstelles des Abartigen? diffamiert, ein Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Homosexuellen abgelehnt. Von einem großen Erfolg bei der Kommunalwahl sind die ?Pro-München?-AktivistInnen überzeugt, der ?Stadtratsfraktion in Gründung? wird schon Platz auf der ?Pro München?-Webseite eingeräumt. Die im Januar 2008 bundesweit aufgebauschte Diskussion um eine angebliche ?Ausländergewalt? soll zusätzlich Rückenwind bringen: ?Zukunft statt Islamisierung? und ?Sicherheit statt Ausländergewalt? lässt ?Pro München ?auf die Wahlkampfmaterialien drucken. Am Abend des 2. März 2008 folgt dann jedoch die Ernüchterung: Etwa 4100 Münchnerinnen und Münchner geben bei der Kommunalwahl ?Pro München? ihre Stimmen, mit dem Ergebnis von 0.9% liegt ein Mandat im Stadtrat in weiter Ferne. Auch in München-Sendling kann ?Pro München? mit 1,1% der Stimmen kaum besser abschneiden, die Moscheebefürwortenden Parteien SPD und Grüne indes können hier sogar deutlich zulegen. Der von Roland Wuttke und Norman Bordin nach der Abspaltung von ?Pro München ?organisierte Antritt der NPD zur Kommunalwahl unter dem Listennamen ?Bürgerinitiative Ausländerstopp? (BIA) ist ebenfalls erfolgreicher als ?Pro München? und erreicht den Stadtratseinzug des Spitzenkandidaten Karl Richter. Ein Scheitern ist im Erfolgsmodell des Rechtspopulismus offensichtlich nicht vorgesehen. Schnell distanzieren sich Manfred Rouhs (?Pro Deutschland?) und Markus Beisicht (?Pro NRW?) vom eben noch unterstützten Projekt ?Pro München? und dem bayerischen Wahlantritt. Seit dem 2. März 2008 können keine öffentlichen Aktivitäten von ?Pro München? mehr registriert werden. Beleidigt stand einige Tage lang auf der ?Pro München?-Internetseite der Kommentar: ?Wir können nun nichts dagegen tun, dass am Ostbahnhof, 'stinkende Kartoffelfresser? gejagt werden?. Zum Thema | Was ist Rechtspopulismus? | Pro Köln | Pro NRW | Pro Deutschland
2 Artikel

Pro NRW

24 Artikel

Pro Violence

1 Artikel

Proch, Mark

1 Artikel

Projekte

Projektarbeit ist ein wichtiger Faktor der Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und anderer Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Hier finden Sie gute Beispiele.
147 Artikel

Prominente Stimmen

gegen Rechtsextremismus finden Sie hier.
29 Artikel

Propaganda

15 Artikel

Propaganda-Spam

1 Artikel

Protest

25 Artikel

Protokolle der Weisen von Zion

Die sog. „Protokolle der Weisen von Zion“ sind eines der wichtigsten Dokumente des modernen Antisemitismus und übten einen erheblichen Einfluss auf das Weltgeschehen des 20. Jahrhunderts aus. Sie propagieren den Mythos der sog. „jüdischen Weltverschwörung“.Die „Protokolle“ sind in 24 Abschnitte gegliedert, wobei jeder einzelne Abschnitt dem Protokoll einer vermeintlichen Sitzung der „Weisen von Zion“ entspricht. Die „Protokolle“ seien geheime Dokumente einer Versammlung von mächtigen Juden. Im Wesentlichen thematisieren die „Protokolle“ die angeblichen Pläne des sog. „Weltjudentums“ zur Errichtung ihrer Herrschaft über die Welt.Die St. Petersburger Zeitung „Snamja“ (deutsch: „Das Banner“) veröffentlichte 1903 die erste Fassung der „Protokolle“ unter dem Titel "Das jüdische Programm zur Welteroberung". Der „Snamja“-Herausgeber P.A. Kruschewan behauptete, das Werk bestehe aus in Frankreich entstandenen „Sitzungsprotokollen der Weltallianz der Freimaurer und der Weisen von Zion“.Jedoch: Die „Protokolle“ sind ein Plagiat und eine Fälschung – unter Verwendung älterer und fiktionaler Texte. Das ergaben entsprechende Untersuchungen bereits in den 1920er Jahren.Die Verfasser der „Protokolle“ nutzten die 1864 anonym in Brüssel veröffentlichte Satire „Gespräche in der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu“ von Maurice Joly als Vorlage. Wer für das Plagiat verantwortlich ist, bleibt nach aktuellem Forschungsstand ungeklärt. Wahrscheinlich sind sie Wolfgang Benz zufolge 1898 „in Frankreich auf russische Veranlassung entstanden“ und fanden „mit etlichen Varianten sowohl des Textes wie des Titels rasch große Verbreitung“.Vor dem Hintergrund einer rasant wachsenden antisemitischen Bewegung der 1880er Jahre war Deutschland der „Hauptproduzent antisemitischer Propaganda aller Art". In den Veröffentlichungen stellte die sog. „jüdische Weltverschwörung“ ein zentrales Motiv dar. Die „Protokolle der Weisen von Zion“ begannen ihren „Siegeszug“ (Wolfgang Benz) nach dem Ersten Weltkrieg; das Pamphlet wurde nach Einschätzung des britischen Historikers Norman Cohn zufolge nirgendwo „mit solcher Begeisterung aufgenommen wie in Deutschland“.Die erste nicht-russische Auflage der „Protokolle“ publizierte Ludwig Müller von Hausen (alias „Gottfried zur Beek“) im Juli 1919 unter dem Titel „Die Geheimnisse der Weisen von Zion“. Er erzielte bis 1923 acht Auflagen, ehe die neunte im Jahr 1929 im Parteiverlag der NSDAP veröffentlicht wurde. Sie entwickelten sich zum „Baustein“ der NS-Propaganda. Führende Funktionäre der NSDAP wie Adolf Hitler, Alfred Rosenberg und Julius Streicher widmeten sich im Laufe der 1920er und 1930er Jahre den Inhalten. Der NS-Ideologe Alfred Rosenberg war ein früher Multiplikator der deutschen Ausgabe der „Protokolle“ und publizierte neben einigen Artikeln und Broschüren bereits im Jahr 1923 einen Traktat über die Inhalte der „Protokolle“: Der Traktat „Die Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische Weltpolitik“ zählte innerhalb eines Jahres drei Auflagen und erreichte somit bereits in den 1920er Jahren mehrere 100 000 Leser_innen des antisemitischen Werkes. Hitler kommentierte in seiner Schrift „Mein Kampf" (1925/26), die „Protokolle“ beschrieben „mit geradezu grauen-erregender Sicherheit" die angebliche jüdische Herrschaft über die Welt.Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler (30.01.1933) wurden die „Protokolle“ weltweit verbreitet. Bis heute dienen sie in der extremen Rechten zur Verbreitung der sog. „jüdischen Weltverschwörung“. 
2 Artikel

Protschka, Stefan

1 Artikel

Prozess

14 Artikel

Prussian Blue

Die Zwillinge Lynx und Lamb Gaede sind das US-amerikanische Liedermacherinnen-Duo "Prussian Blue", die ab 2004 Songs veröffentlichen und Landromantik mit Neonazismus verbinden.  Die Mutter der Zwillinge ist eine Aktivistin der US-Neonazigruppe "National Vanguard". Die Gruppenmitglieder, welche noch eine jüngere Halbschwester namens Dresden haben, haben sich inzwischen von der neonazistischen Szene distanziert und fühlen sich von ehemaligen Anhängern bedroht.
1 Artikel

Psychologie

1 Artikel

PUA

1 Artikel

Publikative.org

6 Artikel

Pucknat, Marlen

1 Artikel

Pühse, Jens

5 Artikel

Pühses Liste

1 Artikel

Püschel, Hans

1 Artikel

Punk

3 Artikel

Putin, Wladimir

1 Artikel
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