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Lexikon: Cottbus

Cottbus in Brandenburg hat eine aktive Zivilgesellschaft, aber auch seit geraumer Zeit eine gefestigte rechtsextreme und rechtspopulistische Szene.  Dazu gehören Neonazis (z.B. auch aus „Widerstand Südbrandenburg“, „Spreelichter“, verboten)  rechtsextreme Musik-Strukturen, rechtsextreme Hooligans im Umfeld des FC Energie Cottbus („Inferno Cottbus“, „Unbequeme Jugend“), rechtsextreme Rocker, Sicherheitsleute, Kampfsportler  und neurechte Strukturen, z.B. Aktivisten der Identitären „Bewegung“ und flüchtlingsfeindliche Vereinigungen wie „Zukunft Heimat“. Die Stadt hat auch eine Geschichte rassistischer Übergriffe – etwa die Belagerung eines Flüchtlingsheims durch Neonazis 1992 oder den Angriff von 400 Neonazis auf ein Willkommensfest für Geflüchtete 2015. Im August 2017 wird die ägyptische Studentin Shaden M. in Cottbus angefahren und vor ihrem Tod rassistisch beschimpft. Die AfD erhielt in Cottbus ihr höchstes Ergebnis in Brandenburg bei der Bundestagswahl 2017: 26,8 Prozent der Zweitstimmen.

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