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Lexikon: Kameradschaft Süd

Ende 2001 gründete sich die neonazistische Gruppe „Kameradschaft Süd“ unter dem Neonazi Norman Bordin. Ab November 2002 leitete der aus Anklam nach Bayern zugezogene Martin Wiese die Kameradschaft Süd. Am 9. November 2003 sollte in München feierlich der Grundstein für das neue jüdische Gemeindezentrum und Synagoge gelegt werden. In der „Kameradschaft Süd“ wurde über eine massive Störung diskutiert, Wiese schlug allerdings einen Bombenanschlag vor. Ein V-Mann gab dies an die Sicherheitsbehörden weiter, die Razzien einleiteten. Im Mai 2005 wurde Martin Wiese  u. a. wegen Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die „Kameradschaft Süd“ ist nie verboten worden, seit 2004 treten beteiligte Neonazis allerdings unter „Kameradschaft München“ auf.

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