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Lexikon: NPD

Die 1964 in München gegründete „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) ist eine rechtsextreme Kleinpartei, die aber für Jahrzehnte die wichtigste rechtsextrem Partei Deutschlands war, bis die rechtspopulistische AfD ihnen ab 2013 Themen und Wähler*innen nahm.

 

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Graswurzelfaschisten

Die NPD gibt sich sozial und glaubt, in der Gesellschaft angekommen zu sein – aber das stimmt nicht.

Von Armin Lehmann

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Der Verfassungsschutz zu rechtsextremistischer Musik

Die rechtsextremistische Musik spielt weiterhin für Jugendliche und junge Erwachsene eine zentrale Rolle bei der Herausbildung und Verfestigung rechtsextremistischer Weltanschauungen.…

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Deutsche Stimme Verlags GmbH

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Jens Pühse, (Jg. 1972) geboren in Wilhelmshaven, ist NPD-Aktivist, unter anderem Mitglied des NPD-Bundesvorstandes und betreibt einen Versandhandel mit Rechtsrock-Musik.…

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Das gescheiterte NPD-Verbotsverfahren

Nur die Finanzierung kippen oder gleich die ganze Partei? Die Debatte über ein mögliches NPD-Verbot ist wieder aufgeflammt. So erklärte…

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Die Neustrukturierung der NPD

Unter Voigt und Apfel nutzte die NPD die Chancen, die sich mit der vor allem im Osten verbreiteten rechtsextremen Jugendkultur boten. Mit martialischen Aufmärschen und zünftigen Zeltlagern, mit germanentümelnden Sonnenwendfeiern und Musik unterschiedlichster Stile, mit Websites und bunten »Fanzines« ist am rechten Rand in den vergangenen Jahren eine Erlebniswelt entstanden, durch die sich Elemente extrem rechter Ideologie immer weiter ausbreiten. Das Pressefest der NPD-Zeitung Deutsche Stimme zum Beispiel zog im Jahr 2004 circa 7000, zum großen Teil junge BesucherInnen an.

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Das Personal der NPD

Udo Voigt, geb. 1952, ist seit 1996 Bundesvorsitzender der NPD. Sein Vater war Mitglied der SA und Stabsgefreiter bei der…

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Die Geschichte der NPD

»Es lebe unser geschlagenes und gedemütigtes deutsches Volk!« Das waren die Schlussworte des ersten NPD-Vorsitzenden Friedrich Thielen auf der Gründungsveranstaltung…

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Das NPD-Verbotsverfahren

Im Jahr 2001 versuchte die Bundesregierung (gemeinsam mit Bundestag und Bundesrat), die NPD vom Bundesverfassungsgericht verbieten zu lassen. In der Klageschrift wurden zahlreiche Indizien für die Verfassungsfeindlichkeit und die »aggressiv kämpferische Haltung« der Partei zusammengetragen – doch der Prozess in Karlsruhe platzte noch vor der ersten mündlichen Verhandlung aufgrund einer formalen Frage. Im Januar 2002 wurde bekannt, dass unter den vom Gericht geladenen Zeugen auch »Vertrauensmänner« (V-Männer) des Verfassungsschutzes waren.

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