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Lexikon: Rieger, Jürgen

Jürgen Rieger (* 11. 1946 in Blexen ; †  2009 in Berlin) war ein deutscher Rechtsanwalt, Neonazi und Politiker der rechtsextremen NPD. Neben seiner Tätigkeit als Strafverteidiger zahlreicher Rechtsextremer war er als Multifunktionär der rechtsextremen Szene sowie als Holocaustleugner und Vertreter nationalsozialistischer Rassenideologien bekannt. Rieger war Vorsitzender der völkisch-neuheidnischen „Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung“ und Hauptorganisator des Rudolf-Heß-Gedenkmarsches.

Artikel zum Thema

Wer beerbt Jürgen Rieger?

Nach dem Tod von Anwalt, Geldgeber und NPD-Vize Jürgen Rieger: Verfahren gegen ihn werden eingestellt, Anwälte der Anwaltskammer Hamburg lösen Kanzlei auf. Rieger vererbt Vermögen seinen Kindern, die mit der Nazi-Szene nichts zu tun haben. Ehemaligen „Kameraden“ versuchen aber, an Immobilien zu kommen.

Zusammengestellt von Simone Rafael

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Rechtsextremer Anwalt, Scharnierfigur und Finanzier Jürgen Rieger ist tot

Empfindlicher Verlust für die rechtsextreme Szene in Deutschland: Jürgen Rieger ist mit 63 Jahren am Donnerstag, den 29.10.2009, den Folgen eines Schlaganfalls erlegen, den er am vergangenen Samstag, den 24.10.2009, auf einer NPD-Parteivorstandssitzung in Berlin erlitten hatte. Dies teilte Riegers Familie mit.

Von Simone Rafael

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Nach Internetberichten liegt Jürgen Rieger im Sterben – NPD bestätigt Schlaganfall

Jürgen Rieger (Jg. 1946) ist Rechtsanwalt in Hamburg und seit beinahe vierzig Jahren einer der aktivsten Neonazis Deutschlands mit Verbindungen in die heidnisch-germanische Szene. Seit Mai 2008 ist er stellvertretender NPD-Parteivorsitzender. Nach Angaben des NPD-Pressesprechers hatte er am Wochenende einen Schlaganfall erlitten und liegt im Krankenhaus in Berlin.

Von Simone Rafael

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Rieger, Jürgen

Jürgen Rieger (1946-2009) war Rechtsanwalt in Hamburg und seit beinahe vierzig Jahren einer der aktivsten Neonazis Deutschlands mit Verbindungen in…

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Internationales Neonazitreffen in Deutschland – Fest der Völker 2009

Das internationale Nazitreffen „Fest der Völker“ soll dieses Jahr am 12. September in Pößneck stattfinden. Doch jetzt hat das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises einem Bericht der Ostthüringer Zeitung zufolge per Bescheid das für den 12. September in Pößneck angemeldete so genannte “Fest der Völker” verboten.

Von Nora Winter & Martin Hünemann

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Tollhaus NPD Parteiflügel zerfleischen sich

Offener Führungsstreit auf unterstem Niveau in der NPD: Der radikale Flügel scheint nun über den gemäßigten Flügel zu siegen, der die NPD als Rechtsaußen-Alternative anschlussfähiger machen wollte.

Von Simone Rafael

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Wunsiedel kann aufatmen – vorerst

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig entschied heute: Die umstrittene Einschränkung des Demonstrationsrechts für Neonazis aus dem Jahr 2005 war rechtens. Ob aber auch in diesem Jahr wieder Rechtsextremisten im oberfränkischen Wunsiedel an Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess erinnern dürfen, wird erst in Karlsruhe entschieden

Von Albrecht Kolthoff

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