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17.07.2009 … Nach den Rechten sehen

NPD-Franktionschef Udo Pastörs verliert Immunität, Rücktrittsforderungen gegen Rostocker Bürgermeister, der sich mit NPD-Stimmen unterstützen ließ, Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Hitlergruß-Gartenzwergen.

 

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Landtag in Schwerin hebt Udo Pastörs‘ Immunität auf – jetzt Anklage wegen Volksverhetzung gegen NPD-Fraktionschef möglich (ZEIT, NDR.de)

Rostocker Oberbürgermeister lässt sich mit NPD-Stimmen in Ausschüsse wählen – Mehr als die Hälfte der Bürgerschaft fordern sofortigen Rücktritt (MVregio).

Verfassungsschutz Brandenburg: Bruch des „Deutschlandpaktes“ ist Ablenkungsmanöver der NPD von internen Problemen – Prognose zur Landtagswahl: DVU-Wähler werden die NPD nicht wählen (Berliner Morgenpost).

In Nürnberg ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Kunstprofessor Ottmar Hörl, weil er goldene Gartenzwerge geschaffen hat, die den Hitlergruß zeigen. Hörl wollte die „Herrenrasse“ als Gartenzwerge kritisieren, die Jüdische Gemeinde meint, das verletze Menschen (bild.de, stern.de)

CDU-Funktionär aus Baden-Württemberg vergleicht Gesine Schwan mit Magda Goebbels: „zwei an ideologischer Verblendung leidende Frauen“ (sueddeutsche.de)

Rechtsextreme bei Facebook und StudiVZ: Als Bewegung präsentieren, Frauen umgarnen (taz).

Gegenstrategien

Wie arbeitet eine Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus? mobim aus Münster berichtet (Dorstener Zeitung).

Hamburg: Friedensfest statt Nazi-Gedenken auf dem Ohlsdorfer Friedhof (taz).

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Erstmal vor den Füßen kehren üben, als direkt den Dreck der ganzen Stadt nehmen

Zu den wohl ansteckendsten Übeln dieser Welt gehört die schlechte Laune. Sie braucht eigentlich keine Anlässe, weil es immer Dinge gibt, die einen grummeln lassen oder schlimmeres. Schauen wir uns um: Unsere Welt ist voller Ereignisse, die schlechte Laune provozieren. Terror, Feindseligkeiten, himmelschreiende Ignoranz, Rassismus und allenthalben Leid und Unglück. Wenn es mir schlecht geht und ich in eine Stimmung gerate, in der mir angesichts all dessen die Welt hoffnungslos erscheint, dann schaue ich auf einen Brief, den ich mir selbst geschrieben habe. Darin steht an erster Stelle: "Bitte, mach keine Haufen aus ungelösten Problemen. Schichte sie nicht so hoch auf, dass sie wie ein unerklimmbares Gebirge erscheinen." Nun ist es das Wesen der schlechten Laune, dass sie unbeeindruckt bleibt von solchen Tricks. Also kommt der zweite Punkt: "Schau näher hin. Viel näher. Wenn man sich schwach fühlt und die Straße kehren will, dann ist es besser vor den Füßen zu fegen, als an den Dreck der ganzen Stadt zu denken. Das kannst du machen, wenn du ungefähr weißt, wie es geht."
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