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28. August 2008…Nach dem Rechten sehen

Rechtsextreme Musikvertriebe am Pranger, die Sachsen-NPD unterstützt den brandenburgischen Wahlkampf, NPD-Zentrum verhindert.

 

Die tägliche Presseschau von Netz-gegen-Nazis.de

Nach gut dreijährigen Ermittlungen: Dem Bundeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Frankfurt ist ein Schlag gegen die internationale, rechtextreme Musikvertriebsszene gelungen, das schreibt der Focus. Zwei Männer wurden in Dänemark festgenommen. Die Spuren führen auch nach Australien und zur deutschen NPD.

Die NPD in Brandenburg wird nach Einschätzung des Verfassungsschutzes im Kommunalwahlkampf Unterstützung aus dem benachbarten Sachsen erhalten, das berichtet der Focus. Die sächsische NPD sei bemüht, in Brandenburg ?Aufbauhilfe? zu leisten, erklärten die Verfassungsschutz-Chefs beider Länder am Mittwoch in Cottbus. Dagegen habe die brandenburgische NPD mit ihren 250 Mitgliedern bislang kaum Bedeutung, hieß es. Lesen Sie dazu einen aktuellen Artikel.

Die NPD möchte gern in den Stadtsaal, doch die Stadt Passau will es verbieten. Die Passauer Neue Presse schreibt, dass nun auch Landratsamt die NPD-Wahlkampfveranstaltung im Stadtsaal verhindern will. Es verbietet die Kundgebung und nennt als Grund die Gewaltbereitschaft der Parteianhänger. Ausschreitungen seien zu erwarten, so ein Sprecher.

Der Streit um den Verkauf eines Gasthofs in Baden-Württemberg an die NPD ist beendet. Der Zollernalbkreis, die Gemeinde Straßberg und die Stadt Albstadt haben am Mittwoch den ?Linderhof? gekauft, das berichtet die Schwäbische Zeitung.

In Krefeld ruft die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu einem Runden Tisch gegen Neonazis auf. Wie die Rheinische Post berichtet, wollen sie gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen in Krefeld über wirksame Strategien gegen die Präsens von Rassisten und Holocaust-Leugnern in Krefeld beraten.

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Jahresrückblick 2024 Berlin – Zwischen Renaissance und Normalisierung – Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

2024 war geprägt von politischer Instabilität. Die Berliner Zivilgesellschaft schaut einer ungewissen Zukunft entgegen. Das alles in einer Zeit, in der sich neue, aktionsorientierte rechtsextreme Jugendgruppen in der Stadt um Präsenz bemühen und die Zahlen antisemitischer Vorfälle in Berlin einen Höchststand erreicht haben.

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Der ehemalige NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt finanzierte mit EU-Mitteln in Höhe von knapp 35.000 Euro sechs Newsletter: Auf einer Titelseite wird die Freilassung der verurteilten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck gefordert. Auch NS-Verherrlicher kommen ausführlich zu Wort. Herausgegeben wurden die Newsletter im Verlag des militanten Neonazis Thorsten Heise.

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