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Lexikon: Burschenschaften

Burschenschaften sind konservative Studentenverbindungen. Sie sind hauptsächlich in Deutschland und Österreich an verschiedenen Hochschulstandorten vertreten. Die rund 300 Burschenschaften nehmen fast ausschließlich deutsche Männer auf. Wobei sie ihr eigenes Verständnis von Deutschsein haben.

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Struktur, Geschichte und Hintergründe von Studentenverbindungen

Burschenschaft, Turnerschaft, Corps, Katholische Verbindung, Sängerschaft, Wingolf: Die Vielfalt der deutschen Studentenverbindungen ist verwirrend. Oft werden Verbindungsstudenten, die sich mit Traditionskappe und Band in der Öffentlichkeit zeigen, pauschal mit Burschenschaftern identifiziert – ein doppelter Kurzschluss. Denn nicht jeder Verbindungsstudent ist Burschenschafter, und nicht jeder Verbindungsstudent trägt Farben.

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Radikalisierungsgrade von Burschenschaften

Aus der völkischen Ideologie, die den Kern burschenschaftlichen Denkens bildet, ergeben sich Konsequenzen für die Vorstellung davon, was das »deutsche Volk« sei. Für Völkische ist nicht unbedingt deutsch, wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, sondern alle, die deutsche Vorfahren haben. Daraus ergibt sich die Ansicht, es gebe in zahlreichen europäischen Staaten »Deutsche« bzw. »deutsche Volksgruppen«, etwa in Polen (»Schlesien«), Tschechien (»Sudetenland«), Italien (»Südtirol«) oder Frankreich (»Elsass-Lothringen«).

Flügelkämpfe

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