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Lexikon: Eltern

Auch Rechtsextreme werden Eltern – und nutzen dies, um Kinder im Sinne ihrer Ideologie zu erziehen. Manche werden völkische Siedler*innen und ziehen in rechtsextreme Ansiedlungen im ländlichen Raum, um das umgestört zu tun. Gerade rechtsextreme Frauen versuchen außerdem, über Ämter in Kindergärten und Schulen Einfluss im vorpolitischen Raum zu nehmen und Rassismus und Demokratiefeindlichkeit über die eigene Szene hinaus zu verbreiten.

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Was tun, wenn rechtsextreme Eltern in Schule, Kita oder Verein agitieren?

Warum engagieren sich rechtsextreme Eltern so gern in Schulen, Kitas und Vereinen? Warum ist das bedenklich? Was können demokratische Eltern, Erzieher, Lehrer, Vereinsmitglieder tun, wenn das passiert? Und wie mit den Kindern umgehen? Experten antworten.

Warum sind rechtsextreme Eltern so engagiert?

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Kindheit in Braun

Ulrike wurde in die Neonaziszene hineingeboren. Sie war sieben Jahre alt, als sie mit ihrem ein Jahr älteren Bruder zum…

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Rechtsextreme Erziehung – Kinder zwischen Drill und Defensive

Im Kindergarten sagen sie der Erzieherin, die eine schwarz-rot-goldene Deutschlandfahne malt: „Nein, ich meine die, die bei Mama und Papa im Schlafzimmer hängt, die mit dem Kreuz drauf.“ Später lernen sie, sich unauffällig im feindlichen „System“ zu verhalten, bis sie genug geschult sind, um selbst zu agitieren: Kinder aus rechtsextremen Familien werden in einer Parallelwelt großgezoge

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Meine Söhne, die Nazis

Seit sechs Jahren kämpft eine Mutter aus Lichtenberg um ihre Kinder, die in die rechtsextreme Szene abgedriftet sind. Staatliche Stellen und Selbsthilfevereine bieten Eltern Hilfe, doch viele melden sich nicht – aus Scham. Von Frank Jansen

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Online-Beratungsportal gegen Rechtsextremismus

Vier Jahre dauerte es, bis der Sohn von Michael Flood den Ausstieg aus der rechtsextremen Szene geschafft hatte. „Es wäre gut gewesen, wenn wir eine Anlaufstelle gehabt hätten, als unser Sohn bei den Rechten einstieg“, berichtete der Anwalt am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung eines neuen Internet-Beratungsangebots gegen Rechtsextremismus.

von Frauke Büttner

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