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Lexikon: Erinnerungskultur

Erinnerungskultur bezeichnet den Umgang des Einzelnen und der Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte. Erinnerungskulturen sind die historisch und kulturell variablen Ausprägungen von kollektivem Gedächtnis.

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Antisemitismus und Rassismus Was wir alles nicht über die DDR wissen

Fast 30 Jahre nach dem Mauerfall gilt die DDR als erforscht. Aber ist sie das wirklich? Gerade über Antisemitismus und Rassismus im angeblich antifaschistischen Deutschland wissen wir bis heute nur wenig. Ein neuer Sammelband will das ändern. Ein Interview.

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9. November Wir müssen uns erinnern, auch wenn das schwer zu ertragen ist

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Buchtipp Eines der wenigen Zeugnisse des Grauens von Treblinka aus Sicht der Opfer

1986 erschien erstmals des jüdischen NS-Opfers Samuel Willenberg Buch „Aufstand in Treblinka“ in hebräischer Sprache, erst 2009 erschien es auf…

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Was ist die Zukunft der Erinnerung?

Stimmern werden laut, die verlangen, die Vergangenheit neu zu verhandeln. Aber nur wenn die Grausamkeit des Judenmordes erinnert und die Abscheu darüber verinnerlicht wird, kann es uns nicht egal sein, wie der Antisemitismus auch heute funktioniert und wozu er führt.

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In diesem Jahr jährt sich der Jahrestag der Befreiung der deutschen Konzentrationslager zum 70. Mal. Auch das Sterben der Zeitzeugengeneration…

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27. Januar Warum noch erinnern?

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„Es gibt offenen Hass gegen Sinti und Roma“

Armut, Arbeitslosigkeit und rassistische Vorurteile bestimmen das Leben vieler Sinti und Roma in Südosteuropa. Zusammen mit dem Journalisten Timo Robben und den Fotografen Florian Manz und Gustav Pursche hat der Journalist Sebastian Heidelberger eine audiovisuelle Reportage über das Schicksal einer Roma-Familie in Tschechien erstellt. Ein Interview.

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„Wenn man irgendwo Nazismus bekämpfen kann, dann in Chemnitz“

Nachdem die Aufmärsche in Magdeburg, Dresden und Cottbus für die Nazis eher ein Schlag ins Wasser waren, wollen sie am…

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