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Lexikon: Erinnerungskultur

Erinnerungskultur bezeichnet den Umgang des Einzelnen und der Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit und ihrer Geschichte. Erinnerungskulturen sind die historisch und kulturell variablen Ausprägungen von kollektivem Gedächtnis.

Artikel zum Thema

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Nachgeschmack Anuscha Zbikowski

Eine Initiative erinnert an die Geschichte des 1992 von Neonazis erstochenen Emil Wendland und wird dafür von Rechtsextremen angefeindet.

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[tacheles_4] Nie wieder?! Partizipative Geschichtsvermittlung 80 Jahre nach Kriegsende

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[tacheles_4] Schweigen und Kniefall

Die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Westdeutschland war von Beginn an widersprüchlich. Symbolische Momente wie Brandts Kniefall oder Weizsäckers „Tag der Befreiung“ konnten den tief verwurzelten Antisemitismus nicht nachhaltig überwinden.

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A. Walther Shoah und DDR

Rezension Die Shoah und die DDR

Alexander Walther beschreibt in seinem Buch, wie Shoah-Überlebende in der DDR behandelt wurden. Eine Rezension von Martin Jander.

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[tacheles_4] Denkmal der Schande – Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus in der AfD

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Sächsische Demokratiearbeit ist unverzichtbar Eine Antwort an Michael Kretschmer

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[tacheles_4] Israels Wunden vor und nach dem 7. Oktober

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Digital Gedenken Selbstbestimmt Erinnern an Opfer rechtsextremer Gewalt

WIR SIND HIER ist ein digitaler Erinnerungsort für Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt. Die Künstlerin Talya Feldman und die Sozialwissenschaftlerin Rachel Spicker im Gespräch.

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[tacheles_4] „Holocaust-Überlebende sind keine eindimensionalen Figuren”

Historiker Dr. Daniel Schuch im Interview zu 80 Jahren Kriegsende und dem deutschen Verlangen nach versöhnlichen Geschichten von Zeitzeug*innen.

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[tacheles_4] “Arbeit macht frei” – 80 Jahre Kriegsende

Eine Stunde Null gab es keineswegs. Seit Mai 1945 stellt sich die Frage, wie an die Shoah und die Verbrechen der Deutschen erinnert werden kann. 

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