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Lexikon: Framing

„Framing“ ist ein Begriff aus der Kommunikationswissenschaft und sagt aus, dass die Begriffe und Erzählungen, die wir sprachlich nutzen, zugleich Deutungsmuster im Kopf auslösen, die uns eine Situation positiv oder negativ bewerten lassen (z.B. „Flüchtlingwelle“ vs. „flüchtende Menschen“). Rechtspopulist*innen nutzen Framing, um Normen zu verschieben und ihre Weltsicht zu verbreiten, in dem sie etwa demokratische Institutionen mit Spottnamen verunglimpfen („Altparteien“, „Lügenpresse“) oder eben Migration als Naturkatastrophe beschreiben.

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Demokratie in Gefahr Wie rechtsradikale Narrative und Framings der AfD die Debatte verändern

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