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Lexikon: Hakenkreuz

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Das Hakenkreuz

Bevor das Hakenkreuz zum bekanntesten Symbol und Inbegriff des Nationalsozialismus wurde, fand es schon seit frühgeschichtlichen Zeiten eine Verwendung als Schmuckelement in China, Japan, Indien, Griechenland und bei den Germanen und Kelten. Der bisher älteste Nachweis wurde in der Ukraine gefunden und wird auf ca. 10.000 v. Chr. datiert. Als positiv konnotiertes Heilssymbol und Sinnbild des Ewigen Kreislaufes ist es etwa als Gestaltungselement der Tempelräume des Dalai Lamas zu finden.

Unter Adolf Hitler wurde das Hakenkreuz 1920 zum Zeichen der NSDAP. 1933 wurde es zum offiziellen Zeichen des Nationalsozialismus, 1935 sogar zum Staatssymbol.

Hitler hat das Hakenkreuz vermutlich auf Grund der Deutungen des rassistischen „Runenkundlers“ Guido von List ausgewählt, der ihm eine völkische und antisemitische Symbolik andichtete.

Die Farben der Hakenkreuzfahne sind denen der Reichskriegsflagge nachempfunden. Das Kreuz stellt hierbei die „Mission des Kampfes für den Sieg des arischen Menschen“ dar. Es ist eingebettet in einen weißen Kreis, der den Nationalsozialismus symbolisieren sollte. Die signalrote Hintergrundfläche stand für den „sozialen Gedanken der Bewegung“.

Heute ist die Verwendung des Hakenkreuzes auf Grund der Untrennbarkeit vom Nationalsozialismus in jedweder Form in Deutschland verboten. Ausnahmen sind hierbei Abbildungen, die das Hakenkreuz eindeutig in Zusammenhang mit Gegenkampagnen bringen. So zum Beispiel rot durchgestrichen auf einem Verbotsschild, über einem Mülleimer oder von einer Faust zerschlagen.

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