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Lexikon: Hakenkreuz

Das Hakenkreuz, auch Swastika genannt, ist ein Kreuz mit vier etwa gleich langen, einheitlich abgewinkelten Armen. Solche Zeichen werden seit etwa 10.000 v. Chr. vor allem in Asien und Europa genutzt. Im Hinduismus, Jainismus und Buddhismus wird die Swastika bis heute als religiöses Glückssymbol verwendet. In Deutschland wird die Swastika seit dem 19. Jahrhundert von einigen Ethnologen zum Zeichen einer angeblichen indogermanischen Rasse der „Arier“ erklärt. Die völkische Bewegung im Deutschen Reich deutete das Hakenkreuz antisemitisch und rassistisch. Im Anschluss daran machten die Nationalsozialisten ein nach rechts gewinkeltes und 45 Grad geneigtes Hakenkreuz 1920 zum Kennzeichen der NSDAP und 1935 zum zentralen Bestandteil der Flagge des Deutschen Reiches. In dieser Bedeutung wurde das Hakenkreuz umgangssprachlich auch „Hitlerkreuz“ genannt. Weil das Hakenkreuz Ideologie, Gewaltherrschaft und Verbrechen des Nationalsozialismus repräsentiert, wurde die politische Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole seit 1945 u.a. in Deutschland und Österreich verboten. In Deutschland dürfen Hakenkreuze nach § 86 Absatz 3 StGB nur zur „staatsbürgerlichen Aufklärung“ und weiteren, ähnlichen Zwecken gezeigt werden.

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Das Hakenkreuz ist Symbol und Inbegriff des Nationalsozialismus und daher in allen Varianten, also beispielsweise auch seitenverkehrt oder in abgerundeter Form, verboten. 

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