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Lexikon: IB

Abkürzung für „Identitäre Bewegung„. Die „Identitäre Bewegung“ ist eine rechtsextreme Jugendbewegung, die gedanklich der „Neuen Rechten“ nahesteht und Rechtsextremismus von der Verehrung des Nationalsozialismus „befreien“ will, um ihn damit salonfähiger zu machen. Die IB nutzt dafür popukulturelle Anleihen, Straßen-Aktivismus und (Bild)-Sprache um die Begriffe Heimat und Identität. IB-Inhalte sind allerdings Islam- und Flüchtlingsfeindlichkeit und Verschwörungsideologien („Der große Austausch“).

Artikel zum Thema

Auf der anderen Seite von Antaios Fünf Tage auf der Frankfurter Buchmesse

Die Berichterstattung um die Frankfurter Buchmesse mit rund 7.000 Ausstellenden aus der ganzen Welt, dreht sich zu großen Teilen um den einen kleinen Stand der sogenannten „neuen Rechten“. Von rechts ist man sich noch nicht ganz sicher, ob man triumphiert hat oder vielmehr Märtyrer der Meinungsfreiheit ist. Am Ende ist es aber egal: Die Öffentlichkeit, die sie wollten, haben sie bekommen.

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Demonstration „Identitäre“ frustriert – Berlin blockiert

Am 17.06.2017 versuchten die „Identitären“ durch Berlin zu marschieren. Trotz Unterstützung durch „Pegida“-Kopf Lutz Bachmann und Abordnungen aus Frankreich und Italien waren die Neonazis ziemlich erfolglos. Nach knapp 850 Metern war Schluss. Da nutzten alle Fähnchen nichts. Fotoschau.

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Medien Journalist*innen dürfen sich nicht vor den Karren der „Identitären Bewegung“ spannen lassen

Es mag vielleicht seltsam klingen, aber der “Identitären Bewegung” geht es bei all ihren Provokationen in erster Linie um Bilder und erst an zweiter Stelle um die Aktion selbst. Leider viel zu oft übernehmen Medien die selbstinszenierten Bilder der “Identitären” und machen sich so unfreiwillig zum aktiven Teilnehmern in einem rechten Schmierentheater.

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