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Lexikon: Jahresrückblick 2012

Jedes Jahr im Dezember ziehen wir mit Expert*innen Bilanz: Was passierte im Bereich Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in allen Bundesländern? Hier unsere Übersicht zum Jahreswechsel für 2012.

Artikel zum Thema

Netz-gegen-nazis.de 2012 Ein Rückblick in eigener Sache

2012 war für netz-gegen-nazis.de ein spannendes Jahr: Wir bekamen sportlichen Zuwachs durch unser neues Portal „fussball-gegen-nazis.de“. Doch auch auf netz-gegen-nazis.de und in den sozialen Netzwerken ging es hoch her. Wer hat uns besucht? Was waren Ihre Topthemen – und unsere? Ein paar Statistiken zum Jahreswechsel – und ein herzliches Dankeschön an alle Leserinnen und Leser! Bleiben Sie uns gewogen!

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In der rechtsextremen Szene bleibt vieles vage Der Rückblick 2012 aus dem Saarland

Auch das Jahr 2012 war geprägt durch neonazistische Aktivitäten im Saarland. Und das auf einer Vielzahl von Ebenen. Eine große, alle Gruppen vereinende Struktur tritt allerdings bisher nicht in Erscheinung. Problematisch: Die Gefahr durch Nazis wird dadurch häufig deutlich unterschätzt und ihnen somit viel Freiraum gegeben.

Beiträge von Christoph Alt, M.A., für das Netzwerk für Demokratie und Courage Saar e.V. (NDC Saar e.V.) und Uwe Albrecht, Mitarbeiter des Adolf-Bender-Zentrums St. Wendel und Fachberater im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus im Saarland

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Konflikte zwischen rechten Parteien und „Freien Kräften“ Ein Jahresrückblick aus Hessen

Mit der Neugründung der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ erhält die mit internen Streitereien beschäftigte NPD ab diesem Jahr Konkurrenz. Deren Jugendorganisation ist derweil aktiver und provoziert am 10. November mit einem Fackelmarsch, an dem sich auch neu gegründete Kameradschaften beteiligen. Die Identitären treten mit zwei Aktionen in Frankfurt in die Öffentlichkeit. In derselben Stadt schockiert im Oktober ein Vorfall rassistischer Polizeigewalt.

Ein Beitrag von Verena Grün im Auftrag vom Netzwerk für Demokratie und Courage, Landesnetzwerk Hessen

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Hooligans und Nazi-Bands Der Jahresrückblick aus Bremen

Bremer Neonazis versuchten auch 2012, ihren Handlungen einen unpolitischen Anstrich zu verleihen und waren damit erfolgreich. In der Verhandlung einer schweren Körperverletzung konnte dem rechtsextremen Täter aufgrund von Zeugeneinschüchterungen kein rassistisches Tatmotiv nachgewiesen werden. Auch der Hooligan-Band „Katecorie C“ gelang es immer wieder, sich als unpolitisch zu stilisieren. So ist es ihr möglich, einen breiten Hörerkreis an die rechtsextreme Szene heranzuführen.

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Verbote von Neonazi-Kameradschaften Jahresrückblick 2012 aus Nordrhein-Westfalen

Rechte Gewalt, organisierter Neonazismus, Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus gehören auch in Nordrhein-Westfalen zum Alltag. Die rechtspopulistische Partei „pro NRW“ bleibt trotz interner Konflikte stärkste Partei der extremen Rechten und setzt bei ihren antimuslimischen Aktionen auf maximale Provokation. Nachdem vier Neonazi-Kameradschaften verboten wurden, strukturiert sich die Szene um und bleibt weiter aktiv.

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Sachsen 2012 Die NPD schafft sich selber ab

Die sächsische NPD verliert ihre Bindungen in die „Freie Szene“ und hat mit massiven Personalproblemen zu kämpfen. Außerdem gelingt es…

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Radikale Straßenparolen und braune Ideologie zwischen Buchdeckeln 2012 in Baden-Württemberg

Größere Nazi-Demonstrationen in Mannheim und Göppingen führten im laufenden Jahr zu breitem Gegenprotest, woraufhin NPD und „Freie Kräfte“ zu alternativen Methoden greifen. Daraus resultierende Strafvergehen werden von staatlichen Stellen im besten Falle zögerlich verfolgt. Auch in Anbetracht der umtriebigen rechtsextremen Verlagslandschaft sind starkes zivilgesellschaftliches Engagement und Sensibilität weiterhin Gebot der Stunde.

Ein Beitrag von Lucius Teidelbaum mit Hinzufügungen von „Mannheim gegen Rechts“

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Die rechtsextreme Szene strukturiert sich um Ein Jahresrückblick aus Niedersachsen

Nach einer Vielzahl rassistischer Aktionen mit dem „Abschiebär“ wurde die rechtsextreme Gruppe „Besseres Hannover“ vom Innenministerium verboten. Autonome Nationalisten vernetzen sich unter dem Dach von Aktionsbündnissen. Der jährliche „Trauermarsch“ der Neonazi-Szene in Bad Nenndorf traf erneut auf massiven, zivilgesellschaftlichen Widerstand. Die NPD bereitet sich derweil mit Kundgebungen auf die Landtagswahl im Januar vor.

Ein Beitrag von Gerhard Bücker, Niedersächsische Landeskoordinierungsstelle TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN

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