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Lexikon: KZ Auschwitz

Das Konzentrationslager Auschwitz, kurz auch KZ Auschwitz, war ein deutscher Lagerkomplex zur Zeit des Nationalsozialismus aus drei sukzessive ausgebauten Konzentrationslagern. Dieser Lagerkomplex hatte eine Doppelfunktion als Konzentrationslager und als Vernichtungslager.  Der Lagerkomplex befand sich im vom Deutschen Reich annektierten Teil von Polen. Die SS betrieb den Lagerkomplex von 1940 bis 1945 am Westrand der polnischen Stadt Oświęcim (dt.: Auschwitz). Die europaweit gefangen genommenen Menschen wurden per Bahn in das KZ Auschwitz transportiert. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee den Lagerkomplex. Der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz ist seit 1996 in Deutschland, seit 2005 international der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

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Seit Jahren kämpfen europäische Roma dafür, die Schweinemast auf dem ehemaligen KZ-Gelände im tschechischen Lety zu schließen. Sie fordern einen würdigen Erinnerungsort statt der aktuell dort angesiedelten Mastanlage. Nun gibt es im Streit um das Gelände überraschend eine Einigung.

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Im KZ Lety wurden hunderte Roma getötet – heute steht hier eine stinkende Schweinefarm

Während des zweiten Weltkriegs waren im “Zigeunerlager” im tschechischen Lety über 1.300 Roma inhaftiert. Hunderte Menschen sind hier gestorben. Doch statt eines würdigen Gedenkortes befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Konzentrationslagers heute eine stinkende Schweinefarm. Lety ist zu einem Symbol der Diskriminierung der europäischen Sinti und Roma geworden – und der Kampf gegen die Schweinemast ist ein Zeichen ihrer Emanzipation.

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