+++ So braun ist die hessische Polizei +++ Nach Fackelmarsch in Nürnberg: Verfassungsschutz schlägt Alarm +++ Frank Krämer in Anklam +++ Veranstaltung mit Kubitschek in Heidelberg abgesagt +++ Ostritz reagiert mit Friedensbier, Theater und Musik auf Neonazitreffen +++ Fußballfans kämpfen gegen Wiederaufflammen des Antisemitismus +++ Studie offenbart Rassismus: Herkunft beeinflusst die Wohnungssuche +++ Trump wirft Regisseur Spike Lee wegen Oscar-Rede „rassistische“ Attacke vor +++
So braun ist die hessische Polizei – Eine Zusammenfassung
Gegen insgesamt 12 Polizisten ermitteln die Behörden mittlerweile. Doch das könnte nur die Spitze des Eisbergs sein.
Nach Fackelmarsch in Nürnberg: Verfassungsschutz schlägt Alarm
Nach dem Fackelmarsch von 18 Neonazis auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände sieht der Verfassungsschutz eine neue Qualität im Auftreten rechtsextremer Bürgerwehrgruppierungen. Auch Nürnbergs Oberbürgermeister bedauert den Vorfall.
Zivilpolizisten sollen Neonazi-Fackelmarsch beobachtet haben
Zivilpolizisten haben nach einem Medienbericht den Fackelmarsch von Neonazis am ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg beobachtet und sind nicht eingeschritten. Wie die Polizei dem BR sagte, sei die Lage falsch eingeschätzt worden.
Frank Krämer in Anklam: Braune Lebensphilosophie
Am Freitagabend lud der deutschlandweit bekannte Neonazi-Treff „Haus Jugendstil“ in Anklam wieder zu einer Vortragsveranstaltung ein. Frank Krämer, Gitarrist der Rechtsrock-Band „Stahlgewitter“, lockte mit seinem Buch „Werde Unsterblich – Rechte Metapolitik als Lebensphilosophie“ über 150 Neonazis in den Saal in Anklam. Laut Angaben der Organisatoren war die Veranstaltung ausverkauft. Bereits eine Stunde vor Beginn reisten die ersten Gäste an, um sich die besten Plätze zu sichern. Die meisten parkten in den umliegenden Straßen und machten sich dann in Kleingruppen auf den Weg zum „Haus Jugendstil“. Im Publikum fanden sich vorwiegend Neonazis, die in den lokalen rechten Strukturen verankert sind.
https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/braune-lebensphilosophie
Rechtsextreme marschieren wieder auf: „Merkel muss weg“ in Hamburg jetzt unter neuem Namen
Sie sind wieder da, die Rechtsradikalen! Mit dem Frühling sprießen nicht nur die Krokusse aus dem Boden, auch die „Merkel muss weg“-Aktivisten wollen sich wieder auf der Straße zeigen. Im April rufen die sie zu einer neuen Kundgebung auf.
Forum für neurechten Elitenzüchter: Veranstaltung mit Kubitschek in Heidelberg abgesagt
Die staatlich finanzierte Studienstiftung des Deutschen Volkes wollte mit Götz Kubitschek einen führenden Rechtsradikalen der Republik zu einer Diskussion nach Heidelberg einladen. Nach heftigen Protesten wurde die Veranstaltung mit dem neurechten Verleger und Netzwerker abgesagt.
https://www.kontextwochenzeitung.de/politik/413/forum-fuer-neurechten-elitenzuechter-5740.html#
Ostritz reagiert mit Friedensbier, Theater und Musik auf Neonazitreffen
Rund 450 Rechtsextreme kommen am 23. März ist ostsächsische Ostritz. Die Region plant darum ein Friedensfest und erwartet Tausende Besucher auf dem Markt. Für die gibt es ein beheiztes Zelt, Musik, Theater und ein Friedensbier. Es ist die dritte Veranstaltung dieser Art in der Kleinstadt.
https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/ostritz-friedensfest-106.html
Initiative setzt Sammlung von Unterschriften gegen Pro-Chemnitz-Pläne fort
Die Mitglieder des Bündnisses Aufstehen gegen Rassismus werden ihre Unterschriftensammlung gegen den von Pro Chemnitz geplanten Treff im Reitbahnviertel fortsetzen. Das hat Gabi Engelhardt vom Bündnis angekündigt. Bisher wurden mehr als 600Unterschriften gesammelt. Ein Großteil davon ist in der vergangenen Woche Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig überreicht worden.
https://www.freiepresse.de/chemnitz/buendnis-will-widerstand-gegen-treff-ausweiten-artikel10456617
Forschender Blick nach rechts
Woher kommt die AfD? Zeithistoriker wollen sich der jüngeren Geschichte der Gruppen und Parteien am rechten Rand zuwenden.
https://www.tagesspiegel.de/wissen/zeitgeschichte-forschender-blick-nach-rechts/24044750.html
Der III. Weg: Völkisch, national und sozialistisch
»Volkstod stoppen«, ist eine der Parolen, mit der die Partei »Der III. Weg« im rechtsextremistischen Milieu wirbt. Auch in Hessen ist sie aktiv.
Fußballfans kämpfen gegen Wiederaufflammen des Antisemitismus
In erster Linie waren es die Fußballfans selbst, die dafür gesorgt haben, dass seit den 1980er Jahren Antisemitismus weitgehend aus den Stadienkurven verschwand. Jetzt sind die Fans wieder gefordert.
Studie offenbart Rassismus: Herkunft beeinflusst die Wohnungssuche
Der Wohnungsmarkt ist besonders in Großstädten hart umkämpft. Eine aktuelle Studie hat untersucht, inwieweit ein Migrationshintergrund Einfluss auf die Wohnungssuche hat. Das Ergebnis ist eindeutig.
https://www.n-tv.de/panorama/Herkunft-beeinflusst-die-Wohnungssuche-article20877902.html
Twitter sperrte rechtsextremen Aktivisten, der Wahl manipulieren wollte
In einem Jahr steht wieder sie US-Präsidentschaft zur Wahl. Während bei den Demokraten unter anderem Kamala Harris, Elizabeth Warren und Bernie Sanders schon ihren Hut in den Vorwahlring geworfen haben, plant auch das amtierende Staatsoberhaupt Donald Trump, sich der Wiederwahl zu stellen. Auch die Unterstützer der jeweiligen Kandidaten beginnen bereits mit der Mobilisierung. Allerdings nicht immer mit lauteren Mitteln. Twitter, in der Regel eher lax im Umgang mit den eigenen Nutzern, hat nun den rechtsextremen Aktivisten Jacob Wohl von seinem Netzwerk verbannt. Begründet liegt dies allerdings weniger in dessen extremen Ansichten und Hassbotschaften, sondern in geplanter Wahlmanipulation.
Facebook löscht Konto von britischem Rechtsextremen
Wegen einer Reihe von Hassbotschaften hat Facebook das Konto des rechtsextremen britischen Aktivisten Tommy Robinson gelöscht. Robinsons Profil bei Instagram sei ebenfalls geschlossen worden, teilte der US-Konzern am Dienstag mit.
https://futurezone.at/digital-life/facebook-loescht-konto-von-britischem-rechtsextremen/400419452
Fake News: Brasilien im Griff von Falschnachrichten
Maria Clara Dias packt ihre Koffer, weil sie die Lügen im Netz nicht mehr aushält. Sie ist Professorin an der staatlichen Universität von Rio de Janeiro und hatte zuletzt eine Studie zu Morden an homosexuellen Frauen veröffentlicht. Im derzeitigen politischen Klima unter dem rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro offenbar riskant: Ein Blogger nahm Maria Clara Dias ins Visier und attackierte sie im Netz mit Lügen und Hetze. Sie hätte öffentliche Forschungsgelder missbraucht und die Studie gefälscht. Zwar konnte sie erfolgreich gegen diesen Rufmord klagen, aber seit der Kampagne des Bloggers erhält die Professorin konkrete Drohungen von homophoben Brasilianern, ganz nach dem Vorbild des ebenso homophoben Präsidenten Bolsonaro.
Hass im Internet: Der Ton ist rauer geworden
Immer mehr Menschen werden das Ziel von Hasskommentaren im Internet. Wie geht man damit um? Die TLZ hat Vertreter aus Kultur, Kirchen, Sport und Wirtschaft um Gastkommentare zu dem Thema gebeten.
Nazi-Skinheads unter Beobachtung: Wie braun ist das Allgäu?
Das Portal „Allgäu Rechtsaußen“ recherchiert in der rechtsradikalen Szene der Region. Die Ergebnisse sind umfangreich – jetzt soll eine Broschüre dazu erscheinen.
Trump wirft Regisseur Spike Lee wegen Oscar-Rede „rassistische“ Attacke vor
Hollywood / Los Angeles – Er hatte für den Fall des Oscar-Gewinns zwei Reden parat, teilte Regisseur und Drehbuchautor Spike Lee im Nachhinein mit. Eine mit den Namen von Leuten, denen er danken wollte, und die politische Rede, für die er sich dann entschied. Damit hat Lee bei der Oscar-Verleihung den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen. Dieser warf dem afroamerikanischen Gewinner vor, ihn „rassistisch“ attackiert zu haben. Er habe mehr für die schwarze Minderheit getan als „fast jeder andere“ US-Präsident vor ihm, schrieb Trump auf Twitter.


