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04.08.2009 … Nach den Rechten sehen

Staatsanwaltschaft ermittelt nicht wegen „Wahlkämpfer-Song“ der NPD, die konzentriert ihren Wahlkampf auf Thüringen, weil sie dort auf Geld hofft und ein Hamburger Ehepaar trotzt den Nazis in Jamel.

 

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Staatsanwaltschaft ermittelt nicht zum „Wahlkämpfer-Lied“ der NPD in dem u.a. Michel Friedmann mit Gewalt bedroht wird (Tagesspiegel).

NPD konzentriert sich im Landtagswahlkampf auf Thüringen, weil sie dort auf Wahlkampfkostenrückerstattung hofft (taz).

Ein Hamburger Ehepaar trotzt dem rechtsextremen Ort Jamel in Mecklenburg-Vorpommern und macht dort ein alternatives Festival (Neues Deutschland).

Neonazi-Anwalt Jürgen Rieger hat eine Menge Häuser und Immobilien. Eine Übersicht in der taz.

Am Samstag wollen Neonazis wieder durch Stolberg (NRW) marschieren. Der Ort wehrt sich allerdings immer heftiger: Diesmal sind schon sieben Gegenveranstaltungen angemeldet (Aachener Zeitung).

Chaos in der NPD NRW: Auch in Menden gibt es zwei Kandidaten, die nichts von ihrer NPD-Stadtratskandidatur gewusst haben wollen (DerWesten).

Wie ermitteln Staatsschützer gegen rechtsextreme Musik? Reportage im Tagesspiegel.

Dafür ermittelt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen rassistische NPD-Plakate mit „Gute Heimreise“-Slogan (sol.de).

So feierte „Laut gegen Nazis“ in Hamburg: Mit Afrob, Rolf Stahlhofen und den Brothers Keepers (Lgn-Blog).

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Die Kolleg*innen vom Störungsmelder haben sich das Phänomen genauer angeschaut. Ein Text von Roland Sieber

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