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06.01.2010 … Nach den Rechten sehen

Verfassungsschützer: Zahl der Autonomen Nationalisten ist gestiegen, NPD Strategieparteitag im Januar, Islamkritiker für Israel? Rechtsextreme planen „Fackelmarsch“.

 

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Verfassungsschützer beklagen einen Zulauf für Neonazis und Linksextreme. Linksextreme Autonome Gruppen werden stärker, weil sie in einigen Jugendmilieus bewundert werden. Eine Ursache für das Erstarken der Neonazi-Szene sehen Verfassungsschützer in der Stagnation der NPD. (Tagesspiegel)

Die NPD will am 16. und 17. Januar 2010 ihren angekündigten Strategieparteitag durchführen. Das Treffen der Neonazi-Partei soll im „Großraum Berlin“ stattfinden. (NPD-BLOG.INFO)

Antisemitismus gilt als unverzichtbarer Bestandteil „rechter“ Ideologien. Doch immer mehr politische Gruppierungen am rechten Rand verzichten bewusst auf diesen Gesichtspunkt der Ausgrenzung und machen sich umgekehrt für den Staat Israel stark. Dabei handelt es sich jedoch bloß um eine taktische Maßnahme.(ENDSTATION RECHTS)

Neonazis planen auch in diesem Jahr Anfang April zwei Demonstrationen in Stolberg in Nordrhein-Westfalen.(bnr)

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Nur nicht den Überblick verlieren Antirassismus-Demonstrationen am 05.01.2015

In der Bundesrepublik haben Menschen, die sich für Toleranz und Vielfalt einsetzen, heute viel zu tun. In 12 Städten finden Veranstaltungen gegen Rassismus, Islamophobie und die Hetze der Pegida statt. Die meisten von ihnen sind direkte Reaktionen auf die Ableger dieses Bündnisses, die sich heute aus Angst vor der „Islamisierung des Abendlandes“ versammeln wollen. Zivilgesellschaftlicher Protest gegen rassistische Ressentiments und die aggressive Stimmungsmache gegen Geflüchtete scheint wichtiger denn je: Hier die wichtigsten Informationen zu Demonstrationen und Aktionen am Montag, den 05.01.2015.

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Sächsischer Förderpreis für Demokratie Happy Monday Bautzen – Wjesoła póndźela Budyšin

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2014-09-18-lebensschuetzer

„Marsch für das Leben“ Nationalismus in christlichem Gewand

Mit einem sogenannten „Marsch für das Leben“ wollen am Samstag Antifeminist*innen, christliche Fundamentalist*innen und Nationalist*innen durch Berlin ziehen. Unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“ fordern sie ein europaweit komplettes Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen und Sterbehilfe. Organisiert wird der Marsch, der schon seit mehreren Jahren am letzten Septemberwochenende in Berlin stattfindet, vom „Bundesverband Lebensrecht e.V.“, einem Dachverband von derzeit 13 „Lebensschutz“–Gruppen. Unterstützung bekommen die selbsternannten „Lebensschützer“ dabei sowohl von hochrangigen Vertretern der Kirchen und der CDU, als auch aus dem Umfeld der Neuen Rechten und der AfD.

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