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10.02.2010 … Nach den Rechten sehen

Dresden vor dem 13. Februar: Neue Waffen für die Polizei; wenn Bürgermeister Neonazis nicht erkennen; Programm „Weltoffenes Sachsen“ bleibt bestehen.

 

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Dresden

Neue Waffen für das SEK-Polizisten vor dem Neonazi-Aufmarsch von Dresden, vermeldet stolz die Bild: Pepperball-Pistolen, deren Geschosse auf der Brust der Angeschossenen explodieren. Allerdings sollen sie auf dicken, weichen Jacken nicht funktionieren. (Bild.de).

Der freier Rundfunksender »coloRadio« berichtet am Samstag in Dresden hautnah über Blockade der Neonazidemo (Junge Welt).

Die HipHopper von K.I.Z. erklären im Video, warum man Nazis entgegentreten sollte (rap.de).

Der Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter ist bekannt für sein Engagement gegen Rechtsextremismus. Auf Mut gegen rechte Gewalt betont er, dass es wichtig ist, dass Bürgermeister und Bürger zusammen etwas gegen Neonazis unternehmen – auch in Dresden

Interview mit der sächsischen DGB-Vorsitzenden Iris Kloppich zum Naziaufmarsch (bnr.de).

Bürgermeister von Steinheim (Kreis Höxter) redet mit Rechtsextremem über Graffiti-Schmierereien, „der in keinem Fall wie ein Neonazi wirkte“ (Ad hoc News).

Raumstreit im „Kindergarten“ Sächsischer Landtag beendet: Die FDP räumt den ersten Stock – so können Linke und NPD räumlich getrennt bleiben (LVZ).

Frankreichs Schlussfolgerungen aus der Debatte über „nationale Identität„: Trikolore in Schulklassen, Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 in den Klassenzimmern und ein Mal im Jahr die Marseillaise singen (Tagesspiegel).

Soziologie-Professor Jost Bauch von der Uni Konstanz schreibt für die „Junge Freiheit“ und redet bei „Pro Köln“-Veranstaltungen. Studenten protestieren dagegen (Südkurier).

Thierry Chervel, Mitbegründer und Redakteur des „Perlentauchers“, zur aktuellen Feuilleton-Debatte über Islamkritik (Telepolis).

Der Verein „Miteinander“ gedachte zum Todestag dem am 8. Februar 1997 von Neonazis ermordeten Punk Frank Böttcher. Die einzige Form des Gedenkens: Gedenkplatten und ein Gedenkstein wurden in der Vergangenheit immer wieder zerstört (Volksstimme).

Neonazistrukturen im Harz sollen ausgebaut werden – NPD-Büro in Halberstadt als ?gruppen- und organisationsübergreifendes? Zentrum (Störungsmelder).

Anschlag auf Infofenster des Vereins Aktionsbündnis Courage (ABC) nach Neonazi-Konzert in Pößneck (Ostthüringer Zeitung).

Die Sächsische Landesregierung will trotz Sparzwängen das Programm ?Weltoffenes Sachsen? in diesem Jahr ungekürzt fortsetzen (Sächsische Zeitung).

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