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Ausschreibung für den vierten Sächsischen Förderpreis für Demokratie – bis 31. August bewerben!

Am 9. November 2010 wird in der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche der Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen. Bis zum 31. August können sich Projekte und Initiativen aus Sachsen bewerben, die sich für die Menschenrechte engagieren, die Demokratie in ihrer Region stärken oder sich gegen Rassismus, Antisemitismus und Extremismus einsetzen.

 

?Die wieder errichtete Frauenkirche ist sowohl ein Mahnmal gegen Gewalt als auch ein Symbol für Versöhnung und Toleranz. Kaum ein Ort ist durch seine Geschichte daher geeigneter, herausragendes Engagement für die Menschenrechte und den Einsatz für Demokratie zu würdigen?, erklärt Frauenkirchenpfarrer und Sprecher der Geschäftsführung der Stiftung Frauenkirche Dresden, Sebastian Feydt. Die Initiatoren ? die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, die Stiftung Frauenkirche Dresden, die Freudenberg Stiftung und die Amadeu Antonio Stiftung ? schreiben den Sächsischen Förderpreis für Demokratie bereits zum vierten Mal aus.

Bis zum 31. August läuft die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Preis. Zur Bewerbung aufgefordert sind Vereine, Schulen, Kommunen, Bündnisse und Initiativen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Extremismus oder Gewalt und für Menschenrechte, Minderheitenschutz und Demokratie engagieren. ?Die Zahl von 263 schweren Gewalttaten im Jahr 2009 und ganz besonders auch der Mord an Marwa El-Sherbini zeigen, wie dringend erforderlich es ist, die Zivilgesellschaft und demokratische Kultur in Sachsen zu stärken. Mit dem Sächsischen Förderpreis möchten wir diejenigen würdigen und unterstützen, die sich Tag für Tag beispielhaft gegen Rassismus und Rechtsextremismus engagieren?, erklärt Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, stellvertretend für alle beteiligten Organisatoren.

Eine Jury aus Vertretern der auslobenden Stiftungen und weiteren Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Medien und Wissenschaft wird die Einsendungen sichten und aus allen Bewerbungen zehn Projekte nominieren. Aus dem Kreis der Nominierten wird schließlich ein Preisträger ermittelt, der ein Preisgeld von 10.000 Euro erhält. Zudem wird ein weiteres Projekt mit dem Sonderpreis des sächsischen Ministerpräsidenten, der ebenfalls mit 10.000 Euro dotiert ist, ausgezeichnet. Die übrigen acht Nominierten erhalten eine Anerkennung von jeweils 500 Euro. Darüber hinaus werden alle nominierten Projekte zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung zu einem Workshop im Vorfeld der Preisverleihung eingeladen.

Einzelheiten zur Bewerbung gibt es auf der Internetseite der Amadeu Antonio Stiftung:
| www.amadeu-antonio-stiftung.de

Der Sächsische Förderpreis im Internet:
| www.demokratiepreis-sachsen.de

Die den Preis auslobenden Institutionen sind:

| Amadeu Antonio Stiftung
| Freudenberg Stiftung
| Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank
| Stiftung Frauenkirche Dresden

Der Freistaat Sachsen beteiligt sich auch im Jahr 2010 am Sächsischen Förderpreis für Demokratie, der das vielfach ehrenamtlich geleistete Engagement der sächsischen Bürger für die Demokratie und die Werte eines friedlichen und toleranten Miteinanders würdigt und sichtbar macht.

Mehr auf netz-gegen-nazis.de:

| Sächsischer Förderpreis für Demokratie 2009: Ausgezeichnet in Dresden

Inspiration:
| Hier haben wir alle zehn Nominierten des Jahres 2009 porträtiert

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