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Lexikon: Autonome Nationalisten

Sie geben sich modern und „aktionsorientiert“, doch ideologisch ist es der gleiche alte Rechtsextremismus: Autonome Nationalist*innen orientieren sich optisch an der linken Szene, sind äußerst gewaltbereit und haben das rechtsextreme Spektrum einige Querfront-Themen wie Antikapitalismus oder Umweltschutz bereichert. Was als nicht unumstrittene rechtsextreme Jugendkultur begann, bestimmt heute zumindest optisch größere Teile der Szene, die auf Konzerten oder Demonstrationen sichtbar sind.

Artikel zum Thema

„Nationaler Antikriegstag“ Was haben Nazis gegen Krieg?

„Es herrscht Krieg gegen alle Völker“ – finden jedenfalls rechtsextreme „Autonome Nationalisten“. Deshalb organisieren Neonazis anlässlich des Antikriegstages seit sieben Jahren eine Großdemonstration in Dortmund – in diesem Jahr am 03. September. Was die „Autonomen Nationalisten“ angeblich „gegen Krieg“ auf die Straße treibt? Nationalismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus.

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Tierschutz als Deckmantel für Naziideologien

Die Sympathie für Tiere wird oft von Nazis instrumentalisiert, um auf antidemokratische und rassenbiologische Positionen überzuleiten. So zeigt sich die Tierliebe der Rechtsextremen besonders dann, wenn sie sich gegen eigene Feindbilder richten lässt.

Von Eric Stritter

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Produzieren Nazis Bioessen?

Wer Bio-Produkte kauft, kann sich nicht sicher sein, wen seine Einkäufe da unterstützen: Es gibt tatsächlich völkisch-nationalistische Biobauern, die mit nett-nachbarschaftlichem Auftreten auf NPD-Stimmenfang gehen. Proteste führten bisher bei den Bioprodukte-Vertrieben nicht wirklich zu Reaktionen. Betrachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Das Interview führte Simone Rafael.

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Neonazis und ihr „Nationaler Antikriegstag“ am 5. September

Die Nationalsozialisten begannen am 1. September 1939 den 2. Weltkrieg. Darin sind sich alle einig – fast. Neonazis haben ihre ganz eigene Deutung der Geschehnisse um und nach diesem Ereignis. Während am 1. September der Antikriegstag zelebriert wird, mobilisieren Nazis zum 5. September – dem „Nationalen Antikriegstag“. Die Hintergründe.

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Rudolf-Heß-Gedenken mit und ohne Flashmobs

Am 17. August 1987 brachte sich Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß im Gefängnis Zitadelle Spandau in Berlin um – deshalb „gedenken“ Neonazis an diesem Tag ihrem „Helden“. Autonome Nationalisten hatten zu „Hessmobs“ genannten „Flashmobs“ für den ehemaligen Sekretär aufgerufen. Die wurden vielerorts verhindert – fanden aber auch statt.

Von Simone Rafael

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Dortmund Aktionsplan gegen Nazis? Machen wir selbst!

Dortmund hat ein Problem mit „Autonomen Nationalisten“ wie Altnazis. Aber die staatlich geförderten „lokalen Aktionspläne“ schienen den Verantwortlichen wenig passgenau. Deshalb entwickelt Dortmund in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Bielefeld lieber ein eigenes Aktionsmodell.

Von Dierk Borstel

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Fried‘ Heil? Nazis in der Friedensbewegung

Neonazis engagieren sich immer mehr bei Themen, die auch die breite Bevölkerung beschäftigen. In den letzen Jahren ist ihre Beteiligung an Friedensdemonstrationen immer stärker geworden. Doch unter der Oberfläche finden sich ihre eigentlichen Motive – und die sind alles andere als friedliebend.

Von Bea Marer

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Warum tragen Rechtsextreme Palästinenser-Tücher?

Es scheint neckisch revolutionär, verrucht radikal und ist auch noch praktisch: Aktuell ist das Pali-Tuch für viele ein modisches Accessoire. Doch es ist eines von den Kleidungsstücken, die eine politische Vergangenheit haben. In der Neonazi-Szene ist die Botschaft der „Kufiya“ äußerst klar.

Von Simone Rafael

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Innenansichten aus der Neonaziszene Ein Autonomer Nationalist steigt aus

„Gewalt ist bei der Mehrzahl der Leute ein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele“

Holger H., heute 26, war acht Jahre in der militanten Neonazi-Szene in Deutschland aktiv, zuletzt bei den „Autonomen Nationalisten“ in Dortmund. Im Juni 2008 stieg er nach einer Zeit des Nachdenkens und der Ungewissheit aus. Im Interview mit NgN spricht er über die Szene.

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