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Lexikon: Homofeindlichkeit

Homofeindlichkeit bezeichnet eine gegen Lesben und Schwule gerichtete soziale Aversion (Abneigung) oder Feindseligkeit. Homophobes Verhalten steht teilweise in einem engen Zusammenhang zur Transfeindlichkeit, da Außenstehende die vermeintliche Homosexualität einer Person häufig an deren Abweichung von als geschlechtstypisch geltenden Verhaltens- und Ausdrucksweisen zu erkennen glauben. Früher war der Ausdruck „Homophobie“ gebräuchlich – doch das verweist auf eine vorgebliche Angst, die nicht der Grund für Feindlichkeit gegen Homo- und Transsexuelle ist.

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Willi Heckmann, Jahrgang 1897, war Alleinunterhalter, lyrischer Tenor und homosexuell. 1937 wurde er in das KZ Dachau eingeliefert. Regisseur Klaus Stanjek macht sich mit seinem Film „Klänge des Verschweigens“ auf die Spuren seines verstorbenen Onkels und arbeitet eine verdrängte Familienepisode auf.

Von Pauline Schmidt

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