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Lexikon: Oktoberfestattentat

Das Oktoberfestattentat war ein Terroranschlag am 26. September 1980 am Haupteingang des Oktoberfests in München. Durch die Explosion einer selbstgebauten Bombe wurden 13 Menschen getötet und 213 verletzt, 68 davon schwer. Der Anschlag gilt als schwerster Terrorakt der deutschen Nachkriegsgeschichte. Als Bombenleger wurde Gundolf Köhler ermittelt, der selbst bei dem Anschlag starb. Er war zeitweise Anhänger der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann gewesen, die am 30. Januar 1980 verboten worden war.

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München 1980 Ein Fall wird neu aufgerollt

26. September 1980: In München ist das Oktoberfest in vollem Gange, tausende von Menschen pilgern in die bayerische Landeshauptstadt. Um 22.19 Uhr explodiert in einem Mülleimer in der Nähe des Haupteinganges eine Bombe. 13 Menschen sterben, 211 werden zum Teil schwer verletzt. Das Attentat gilt als einer der schwersten Terrorakte der deutschen Nachkriegsgeschichte – und wird 31 Jahre später neu aufgerollt. netz-gegen-nazis.de sprach mit dem Autor Wolfgang Schorlau, der für sein Buch „Das München-Komplott. Denglers fünfter Fall“ das Thema aufgreift und eigene Recherchen betrieben hat.

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