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Lexikon: Pegida

Kurz für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. PEGIDA ist eine rechtspopulistisch-islamfeindliche-flüchtlingsfeindliche Straßenprotestbewegung ab Ende 2014, begründet in Dresden u.a. von Lutz Bachmann. Seit Oktober 2014 organisiert PEGIDA in Dresden Demonstrationen gegen eine angebliche „Islamisierung“ und gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands. Ähnliche, deutlich kleinere Demonstrationen finden in weiteren Städten in Deutschland und Europa statt (bis 2015). Nur PEGIDA Dresden läuft noch regelmäßig und ist eine Vernetzungsplattform von angeblich „besorgten Bürger*innen“, AfD und der organisierten Rechten (IB, Neue Rechte, Hooligans).

Artikel zum Thema

Juli 2017 Rechtspopulismus

Rechtspopulismus-Debatte: Wer, wieviele und warum überhaupt? +++ „Finis Germania“ und die Bestsellerliste +++ Fischen am rechten Rand – CDU-Mitglieder in fragwürdigem Mediennetzwerk aktiv +++ Der „Deutschland-Kurier“: Rechtspopulismus im Print +++ Die AfD, ihr Weg nach Rechtsaußen, die Austrittswelle und trotzdem Mitgliederrekord +++ Die AfD und ihre internen Querelen +++ Die AfD im Wahlkampf +++ Die AfD und die Realpolitik

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Juni 2017 Rechtspopulismus

AfD und Politik: Aufstand gegen Frauke Petry wegen Parteiausschlussverfahren +++ Was macht die AfD in Landtagen? Wenig Konstruktives +++ AfD…

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Demonstration „Identitäre“ frustriert – Berlin blockiert

Am 17.06.2017 versuchten die „Identitären“ durch Berlin zu marschieren. Trotz Unterstützung durch „Pegida“-Kopf Lutz Bachmann und Abordnungen aus Frankreich und Italien waren die Neonazis ziemlich erfolglos. Nach knapp 850 Metern war Schluss. Da nutzten alle Fähnchen nichts. Fotoschau.

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Dresden-Übigau „Gruppe Freital“ nutzte Zelt „besorgter Bürger“ als Treffpunkt für Gewalttaten

Im Jahr 2015 wollten in Dresden viele Politiker mit „besorgten Bürgern“ reden – auch mit einer Gruppe Übigauer, die 22 Tage lang (!) eine Turnhalle blockierten, die Flüchtlingsunterkunft werden sollte. Doch die „besorgten Blockierer“ hatten auch anderen Besuch: Dort vernetzten sich Neonazis für Hetze und Gewalttaten – unter anderem Mitglieder der „Gruppe Freital“, denen gerade der Prozess wegen Rechtsterrorismus gemacht wird.

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Wie Geflüchtete die „Epoch Times“ gerettet haben – Teil 2

Seit 2015 hat die “Epoch Times” ihre Zugriffszahlen mehr als verdoppelt. Dahinter steckt Methode: Mit wohlwollenden Berichten über Pegida und kritischen über Geflüchtete hat sich die Website die “besorgten Bürger” als Zielgruppe erschlossen. Stimmt dabei immer alles und welches Publikum hat man sich dabei in die Kommentarspalten geholt?

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Wie Geflüchtete die „Epoch Times“ gerettet haben – Teil 1

„Importiert die EU ein neues Volk? Fünf verschwiegene Fakten zur Flüchtlingskrise“, „Facebook-User: Merkel bringt Deutschland an den Rand des Bürgerkriegs“ oder „Rothschild und die Asyl-Industrie: Das lukrative Geschäft mit den Flüchtlingen“: Nur drei Artikel, die bei „Epoch Times“ zur sogenannten „Flüchtlingskrise“ veröffentlicht wurden. 3,6 Millionen Menschen werden jeden Monat damit erreicht. Tendenz steigend. Aber wer steckt dahinter?

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Kam Pegida aus dem Internet?

Als Ausdruck politischer Online-Diskussionskultur ist Pegida ein ebenso spannendes wie erschütterndes Phänomen: Es handelt sich um die erste große Sammlungsbewegung rechtspopulistischer bis rechtsextremer Onlineaktivist_innen, die von selbst ohne großes Engagement der Initiator_innen zu einer der größten und aktivsten politischen Internetgemeinden herangewachsen ist und es als solche geschafft hat, den politischen Diskurs in Deutschland dauerhaft zu beschädigen. 

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