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Lexikon: Pegida

Kurz für „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“. PEGIDA ist eine rechtspopulistisch-islamfeindliche-flüchtlingsfeindliche Straßenprotestbewegung ab Ende 2014, begründet in Dresden u.a. von Lutz Bachmann. Seit Oktober 2014 organisiert PEGIDA in Dresden Demonstrationen gegen eine angebliche „Islamisierung“ und gegen die Einwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands. Ähnliche, deutlich kleinere Demonstrationen finden in weiteren Städten in Deutschland und Europa statt (bis 2015). Nur PEGIDA Dresden läuft noch regelmäßig und ist eine Vernetzungsplattform von angeblich „besorgten Bürger*innen“, AfD und der organisierten Rechten (IB, Neue Rechte, Hooligans).

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„Importiert die EU ein neues Volk? Fünf verschwiegene Fakten zur Flüchtlingskrise“, „Facebook-User: Merkel bringt Deutschland an den Rand des Bürgerkriegs“ oder „Rothschild und die Asyl-Industrie: Das lukrative Geschäft mit den Flüchtlingen“: Nur drei Artikel, die bei „Epoch Times“ zur sogenannten „Flüchtlingskrise“ veröffentlicht wurden. 3,6 Millionen Menschen werden jeden Monat damit erreicht. Tendenz steigend. Aber wer steckt dahinter?

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Kam Pegida aus dem Internet?

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April 2017 Rechtspopulismus

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Neonazi-Demos zum 1. Mai Wo gibt es Protest, wo nicht?

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Daniel Köhler Viel “rechte Gewalt” ist eigentlich Rechtsterrorismus

Rechtsterrorismus gibt es erst seit den Morden des NSU? Falsch, sagt Extremismusforscher Daniel Köhler: Die Geschichte des Rechtsterrorismus fängt unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkriegs an. Die Anschläge sollen nicht nur die Opfer treffen, sondern auch das demokratische System. 

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März 2017 Rechtspopulismus

AfD und … Wahlkampf – Umfragewerte nehmen ab +++ … Rechtsextremismus – Streit um „Thügida“, Marc Jongen beim „Institut für Staatspolitik“,…

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