Weiter zum Inhalt

Lexikon: Rassismus

Rassismus behandelt Menschen nicht als Individuen, sondern als Angehörige einer Gruppe – und unterstellt, dass sich aus dieser Gruppenzugehörigkeit unveränderliche Eigenschaften, Fähigkeiten oder Charakterzüge ableiten. Dabei wird die eigene Gruppe als höherwertig begriffen. Klassischer, biologistischer Rassismus basiert auf einer wissenschaftlich längst überholten Einteilung der Menschheit in „Rassen“ nach äußeren Merkmalen wie Haut- und Haarfarbe. Auch deshalb versuchen Rechtsextreme seit den siebziger Jahren, neue Begründungen für ihren Rassismus zu finden, in dem sie von „anderen Kulturen“ oder „Ethnien“ sprechen: Das ist kulturalistischer Rassismus.

Artikel zum Thema

Worum es in der „Schwarze-Theaterschminke-Debatte“ wirklich geht

Hier noch einmal in Ruhe erklärt: Warum es rassistisch ist, einen weißen Schauspieler schwarz anzumalen, auch wenn man es nicht…

Von

Internationale Wochen gegen Rassismus (16.-24.03.2012) Schulworkshops in Hamburg

Der Verein “Laut gegen Nazis e.V” bietet den Hamburger Schulen in der Zeit vom 16. bis zum 23. März 2012 (“Hamburg steht auf!”) über neunzehn Veranstaltungen und Workshops für die Schülerinnen und Schüler verbunden mit einem Hörspiel- & Bandwettbewerb (OXMOX) an. No-nazi.net ist auch mit einem Workshop dabei.

Von

Gastbeitrag „Die Ökonomisierung des Sozialen entwertet das Selbstbild“

Am 12. Dezember 2011 wurde der zehnte und letzte Report der Studie „Deutsche Zustände“ vom Bielefelder Institut für interdisziplinäre Konflikt-…

Von

Rock gegen Rechts „Das darf keine einmalige Sache sein“

50.000 Menschen fanden am 2. Dezember 2011 den Weg nach Jena und rockten mit Udo Lindenberg und Peter Maffay gegen…

Von

16. bis 24. März 2012 „Hamburg steht auf!“

Vom 16. bis 24. März 2012 ist es soweit: Unter dem Motto „Hamburg steht auf!“ organisiert Laut gegen Nazis e.V. endlich auch in der Hansestadt die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Netz-gegen-nazis.de ist Medienpartner der Aktion.

Von
rassismus-toetet

Wehrhafte Demokratie Für Freiheit, Vielfalt und Zusammenhalt – gegen rechten Terror in Deutschland

Vertreter*innen aus Politik und Gesellschaft trauern um die Opfer der rassistischen Mordserie: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç,…

Von
1200px-Opferfonds_Cura_Logo.svg

182 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990

Todesopferliste aktualisiert: Seit 1990 wurden in Deutschland 182 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Die rassistische Mordeserie von 2000 bis 2007 zeigt einen würdelosen Umgang der staatlichen Behörden mit rechtsextremer Gewalt.

Von Aslan Erkol und Nora Winter

Von

Interview Hoyerswerda: „Rassismus ist hier Alltag“

Nur durch ein Spalier der Polizei kamen die ehemaligen Vertragsarbeiter*innen aus ihrem Wohnheim heraus. Die Wahl hatten sie zwischen Supermarkt…

Von
20100625-podiumsdiskussion_mut_seite

Wehrhafte Demokratie Die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Aus den 67 Bewerbungen zum Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2011 wurden zehn Nominierte ausgewählt. Darunter: Die AG Asylsuchende Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.…

Von

Plauen Keine „Ausländer“ mehr in der Disko?

Weil es vor einer Diskothek in Plauen zu einer Schlägerei kam, will der Betreiber in Zukunft „Ausländer“ vom Besuch ausschließen – wobei unklar ist, wer das für ihn sein soll. Die Opferberatungsstelle der RAA Sachsen und die Initiative „Move“ beklagen die rassistische Diskriminierung, die hinter diesem Vorhaben steht.

Von