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05.01.2010…Nach den Rechten sehen

Erlös des Auschwitz-Diebstahl sollte Anschläge in Schweden finanzieren, Dresden setzt auf Blockade, NPD ist für Minarett-Verbot im NRW-Wahlkampf, Zahl der Skinheadkonzerte hat sich in Thüringen erhöht.

 

Die tägliche Presseschau von netzt-gegen-nazis.de

Hinter dem Diebstahl des Schildes ?Arbeit macht frei? aus der KZ-Gedenkstätte Auschwitz steckt angeblich ein britischer Nazi-Sympathisant. Der Schriftzug sollte über eine Gruppe schwedischer Rechtsextremisten weiter an den Sammler gehen. Angeblich ließ der Brite seine Kontakte in die Neonazi-Szene spielen und verkündete, viel Geld für das Schild zahlen zu wollen. Damit wollten dann schwedische Neonazis Anschläge finanzieren, heißt es.(dpa)

Die NPD setzt im Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen auf das Thema Minarett-Verbot. Die Direktkandidatin der NPD im Wahlkreis Dortmund-Scharnhorst, Cassandra Wächter, sowie der Landesvorsitzende der NPD-NRW, Claus Cremer stellten ein Wahlplakat vor, auf dem ein „Minarett-Verbot auch hier!“ gefordert wird. (NPD-BLOG.INFO)

2009 sind 35 Rechtsrock-Veranstaltungen registriert worden, weit mehr als in den Jahren zuvor.Die Zunahme ist darauf zurückzuführen, dass Rechtsextreme in Thüringen ungestört Konzerte organisieren könnten, sagte die Linken-Abgeordnete Martina Renner . (dpa)

„TON ANGEBEN“, Sachsen-Anhalts Justizministerin Kolb wirbt für Veranstaltung gegen rechte Gewalt.(Ministerium der Justiz Sachsen-Anhalt)

Nazi-Aufmarsch am 13. Februar: Dresden setzt auf Blockade. Während die Veranstalter der Gegendemonstration zum jährlichen Nazi-Aufmarsch in Dresden in den vergangenen Jahren eine eher defensive Taktik verfolgten, ist die Zielstellung in diesem Jahr, den Zug der Rechtsextremisten durch Dresden zu stoppen. Mit zwei Aktionsformen ? einer Menschenkette und einer Großdemonstration ? soll dies gelingen.(ENDSTATION RECHTS)

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