Weiter zum Inhalt

16.09.2009 … Nach den Rechten sehen

Brandenburg: Weder DVU noch NPD haben bei der Landtagswahl Chancen. Piratenpartei-Vizevorsitzender entschuldigt sich für „Junge Freiheit“-Interview.

 

Die tägliche Presseschau von netz-gegen-nazis.de

Prognosen vor der Landtagswahl in Brandenburg: Weder DVU noch NPD haben eine Chance für den Einzug (Nordkurier).

Ihre Gruppierungen heißen „Freies Denken“ oder „Studentische Interessen“: Rechtsextreme an der Uni (mz-web).

Der Vize-Bundesvorsitzende der Piratenpartei entschuldigt ein Interview mit der „Jungen Freiheit„: Ihm sei die Zeitung nicht bekannt gewesen (taz, mut-gegen-rechte-gewalt.de).

Berliner DVU-Mitglied Detlef Nolde tritt aus der Partei aus, nachdem DVU-Chef Matthias Faust einen Aufruf zur Teilnahme an der islamistischen Al Quds-Demonstration in Berlin kritisiert (bnr).

Expertendiskussion in Birkenwerder: Privat mit Rechtsextremen ernst reden, aber sie nicht in der Öffentlichkeit aufwerten (Märkische Allgmeine).

Frankreichs Innenminister Brice Hortefeux macht rassistische Witze im Parlamentsfernsehen (Neues Deutschland).

Gegenstrategien

Bundesregierung beschließt doch keine Bundesstiftung gegen Rechtsextremismus (mut-gegen-rechte-gewalt.de)

Die «Initiativgruppe gegen Gewalt und Rassismus – Mixed Pickels» im brandenburgischen Velten und das Rocktheater Dresden erhalten den diesjährigen Regine-Hildebrandt-Preis für soziales Engagement in Ostdeutschland. Und zwar für Aktionswochen gegen Gewalt und Rassismus für Kinder und Jugendliche in Velten und für die „Jiddische Musik- und Theaterwoche“ in Dresden (berlinonline).

Heute imStörungsmelder: Homophobie in der Reggae-Szene.

Belltower.News macht gemeinnützigen Journalismus, denn wir klären auf und machen das Wissen von Expert*innen zu Antisemitismus, Rassismus und
Rechtsextremismus und allen anderen Themen der Amadeu Antonio Stiftung für alle zugänglich.
Unsere Reportagen, Recherchen und Hintergründe sind immer frei verfügbar und verschwinden nie hinter einer Paywall. Dafür brauchen wir aber auch deine Hilfe.
Bitte unterstütze unseren Journalismus, du hilfst damit der digitalen Zivilgesellschaft!

Weiterlesen

2014-05-28-ss-siggi-portrae

Die Karriere des „SS-Siggi“

„SS-Siggi“ aus Dortmund ist bundesweit wohl der bekannteste Neonazi aus der Hooligan- und Kameradschaftsszene. Die Presse berichtet viel und gerne über ihn, schließlich ist er vom Auftreten, Aussehen und Namen her so etwas wie das fleischgewordene Stereotyp des stumpfen Nazischlägers. Ihn darauf zu reduzieren, wäre aber ein Fehler. Der politische Werdegang des Siegfried Borchardt zeugt von seinem Gespür für Dynamiken in der neonazistischen Bewegung und von seiner wichtigen Rolle bei der Vernetzung unterschiedlicher rechtsextremer Strömungen. Nun schaffte Borchardt als Kandidat der Nazi-Partei „Die Rechte“ den Einzug ins Dortmunder Rathaus.

Von Joschka Fröschner

Von
chris-slupski-433343-unsplash

Chemnitz Wie kann jeder Einzelne gegen Menschenfeindlichkeit aktiv werden?

In Chemnitz tobt der rechte Mob und der Staat ist überfordert. Was können Sie persönlich tun, um die Demokratie in Sachsen zu verteidigen?

Von
aufmacher

Vereinte Neonazis marschierten in Berlin für NS-Verbrecher

Am Samstag sind Neonazis in Berlin-Spandau zum Gedenken an den NS-Verbrecher Rudolf Heß aufmarschiert. Ihre geplante Strecke konnten sie zwar dank engagierter Gegendemonstrant_innen nicht erreichen, dieser Erfolg sollte jedoch nicht verschleiern, dass die rechtsextreme Szene trotz heftiger interner Zerstrittenheit insgesamt 1.100 Neonazis mobilisieren konnte – aus dem In- und Ausland.

Von

Schlagen Sie Wissenswertes in unserem Lexikon nach.