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28. Juni 2008 … Nach dem Rechten sehen

Ein Schwerpunkt über NS-Kriegsverbrechen, ein Freispruch für einen ex-NPD-Landesvizechef in Hessen und ein Streit um das Gedenken an Holocaustopfer in München.

 

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Die Verfolgung von NS-Kriegsverbrechen hat die Süddeutsche Zeitung zum Schwerpunkt gemacht. In einer Reportage wird das seit kurzem für die Forschung zugängliche Holocaust-Archiv in Bad Arolsen vorgestellt. Hier lagern tausende von Akten über die Opfer des Nationalsozialismus.

Über einen Freispruch für den ehemaligen NPD-Vizechef in Hessen berichtet die Frankfurter Rundschau. Die Anklage hatte dem Rechtsanwalt unter anderem Nötigung und Strafvereitelung vorgeworfen. Zu den verhandelten Tatkomplexen gehörte auch der Freitod eines Vaters, dessen Sohn in der Neonaziszene verkehrte und zu den Mandanten des ehemaligen stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden gehörte.

In München wird um das Gedenken an die im Nationalsozialismus ermordeten Juden und Jüdinnen gestritten, schreibt die tageszeitung. Ausgangspunkt des Streits ist das städtische Verbot für die Verlegung von so genannten „Stolpersteinen?. Mit den kleinen Gedenktafeln, die in die Erde eingelassen werden, wird mittlerweile in zahlreichen Städten an die Opfer des Holocaust erinnert.

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