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Lexikon: Eltern

Auch Rechtsextreme werden Eltern – und nutzen dies, um Kinder im Sinne ihrer Ideologie zu erziehen. Manche werden völkische Siedler*innen und ziehen in rechtsextreme Ansiedlungen im ländlichen Raum, um das umgestört zu tun. Gerade rechtsextreme Frauen versuchen außerdem, über Ämter in Kindergärten und Schulen Einfluss im vorpolitischen Raum zu nehmen und Rassismus und Demokratiefeindlichkeit über die eigene Szene hinaus zu verbreiten.

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Besorgte Eltern – Wer sie sind und was wie wollen

Seit Anfang 2014 propagieren selbsternannte „besorgte Eltern“ in deutschlandweiten Demonstrationen die Angst vor einer „Frühsexualisierung“ von Kindern. Die regelmäßigen Aufmärsche…

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Vati ist ein guter Nazi

Die Generation der Nachwende-Neonazis wird zur Elterngeneration – und erzieht ihren Nachwuchs von klein auf nach völkisch-nationalem Programm. Der kleine…

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Wenn Mutti dem Siegfried den Heimatschutz predigt

Rechtsextremer Alltag ist mehr als Gewalt und NPD-Geschrei: Er umfasst eine ideologisch aufgeladene Lebenswelt und ist gesellschaftlich oft erstaunlich akzeptiert. Gerade deshalb ist es verdienstvoll, die verschiedenen Facetten rechtsextremen Alltags in Reportagen zu beschreiben. Dies tun Astrid Geisler und Christoph Schultheis in ihrem Buch „Heile Welten“.

Von Simone Rafael

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NPD setzt auf Kinder Feste und Schultütenaktionen sollen die Kleinsten manipulieren

Dass die NPD gerne vor Schulen Werbung für die eigenen Partei-Interessen macht, ist seit der Schulhof-CD bekannt. Wendet sich diese jedoch an Jugendliche, die von der eigenen Ideologie überzeugt werden sollen, spricht die rechtsextreme Partei in diesem Jahr zunehmend auch kleine Kinder an – um damit gute Stimmung bei den Eltern zu machen.

Von Dana Fuchs

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„Singen, wandern, toben“ – Rechtsextreme Zeltlager gibt es auch in diesem Sommer

Vor rund einem Jahr wurde die „Heimattreue Deutsche Jugend“ verboten. Das Problem rechtsextremer Sommerlager, die Kinder in völkisch-nationalistischem Sinne erziehen, hat sich damit allerdings nicht gelöst. Allerdings ist die Beobachtung nun deutlich schwieriger – auch für den Verfassungsschutz.

Von Dana Fuchs

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