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Lexikon: Eltern

Auch Rechtsextreme werden Eltern – und nutzen dies, um Kinder im Sinne ihrer Ideologie zu erziehen. Manche werden völkische Siedler*innen und ziehen in rechtsextreme Ansiedlungen im ländlichen Raum, um das umgestört zu tun. Gerade rechtsextreme Frauen versuchen außerdem, über Ämter in Kindergärten und Schulen Einfluss im vorpolitischen Raum zu nehmen und Rassismus und Demokratiefeindlichkeit über die eigene Szene hinaus zu verbreiten.

Artikel zum Thema

Mecklenburg-Vorpommern Demokratie in Kitas soll vor Neonazis geschützt sein

In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein hat es Versuche Rechtsextremer gegeben, private Kindertagesstätten zu übernehmen. Gegen solche Unterwanderungsversuche setzt Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig nun den „Kita-Erlass zur Gewährung der grundgesetzlichen Wertordnung“.

Von Simone Rafael

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Kita-Kinder aus rechtsextremen Familien Sprachlos im Morgenkreis

Die Multiplikatorenschulungen „Augen-Blick mal“ für Kitaerzieherinnen und Grundschullehrerinnen gegen Rechtsextremismus des Projektes „Lola für Lulu“ in Ludwigslust erregen die rechtsextreme Szene. Dabei geht es um die Vermittlung von Werten, die die Neonazis theoretisch so gern für sich selbst reklamieren, etwa um die Vermittlung von Gemeinschaftsbewusstsein und Meinungsfreiheit.

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Auf ein Bier mit der NPD in Riesa

Treffen mit der NPD, in Form des eines Strehlaer NPD-Stadtrates und seiner Frau, Elternsprecherin und Schöffin. Ein persönlicher und erhellender Bericht der Begegnung mit extrem Rechten im Alltag.

Von Thomas Trappe

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Onlineberatung gegen Rechtsextremismus „Für Menschen, die in Bedrängnis geraten sind“

Rechtsextremismus ist ein politisches Problem. Für Familien oder Freunde von Neonazis ist es aber oft genauso ein psychosoziales. Diese Erfahrung machte im ersten Jahr ihres Bestehens die „Onlineberatung gegen Rechtsextremismus“, die per Email oder im Chat hilft. Oft fällt es Betroffenen ohne sichtbares Gegenüber sogar leichter, sich unangenehme Sorgen von der Seele zu schreiben.

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Rechtsextreme Frauen – die Gefahr in unserer Mitte

Im Sportverein betreuen sie unsere Kinder – bei den Kameraden hetzen sie gegen Ausländer. In der Schule kandidieren sie für den Elternbeirat – auf der Straße marschieren sie mit Neonazis. Rechtsextreme Frauen begegnen uns immer öfter dort, wo wir sie am wenigsten erwarten.

Von Kristina Maroldt

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Was tun, wenn rechtsextreme Eltern in Schule, Kita oder Verein agitieren?

Warum engagieren sich rechtsextreme Eltern so gern in Schulen, Kitas und Vereinen? Warum ist das bedenklich? Was können demokratische Eltern, Erzieher, Lehrer, Vereinsmitglieder tun, wenn das passiert? Und wie mit den Kindern umgehen? Experten antworten.

Warum sind rechtsextreme Eltern so engagiert?

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Kindheit in Braun

Ulrike wurde in die Neonaziszene hineingeboren. Sie war sieben Jahre alt, als sie mit ihrem ein Jahr älteren Bruder zum…

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Rechtsextreme Erziehung – Kinder zwischen Drill und Defensive

Im Kindergarten sagen sie der Erzieherin, die eine schwarz-rot-goldene Deutschlandfahne malt: „Nein, ich meine die, die bei Mama und Papa im Schlafzimmer hängt, die mit dem Kreuz drauf.“ Später lernen sie, sich unauffällig im feindlichen „System“ zu verhalten, bis sie genug geschult sind, um selbst zu agitieren: Kinder aus rechtsextremen Familien werden in einer Parallelwelt großgezoge

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Meine Söhne, die Nazis

Seit sechs Jahren kämpft eine Mutter aus Lichtenberg um ihre Kinder, die in die rechtsextreme Szene abgedriftet sind. Staatliche Stellen und Selbsthilfevereine bieten Eltern Hilfe, doch viele melden sich nicht – aus Scham. Von Frank Jansen

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