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Lexikon: Germanenkult

Rechtsextreme und Neonazis sehen „Germanen“ als ihre Ahnen an, ohne dass sie näher definieren, wen oder was sie als „Germanen“ verstehen. Es geht dabei um eine abwertende „Blut-und-Boden“-Ideologie, die den Nachfahren von „Völkern“ – hier den Germanen – ein Recht auf eine bestimmte Region der Erde und eine Überlegenheit über „anderere Völker“ qua Geburt in die Wiege legen soll.

Artikel zum Thema

2019-06-01 Chemnitz TddZ 2 (251)

Symbole und Erkennungszeichen Die Triskele

Rechtsextreme Organisationen wie „Blood & Honour“ tragen die Triskele im Banner, auch der US-amerikanische Ku-Klux-Klan verwendet sie und sogar die südafrikanische Burenorganisation „Afrikaaner Weerstandsbeweging“ (AWB), die jahrzehntelang mit Militanz für das Apartheid-System kämpfte.

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Odal Rune

Symbole und Erkennungszeichen Die Odal-Rune

Im Nationalsozialismus wurde sie als das Symbol für „Blut und Boden“ gedeutet und vielfach verwendet. Auch heute noch wird die Rune von rechtsextremen und rassistischen Organisationen instrumentalisiert. “ Sie wird aber auch in anderen Zusammenhängen verwendet und ähnelt dem Dienstrang-Abzeichen eines Hauptfeldwebels der Bundeswehr.

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Lebsnrune

Symbole und Erkennungszeichen Die Lebensrune / Man-Rune

Die Lebensrune (Man-Rune) hat den Lautwert z. Zu Beginn der völkischen Bewegung wird die Rune als Lebensrune gedeutet und ihr umgedrehtes Pendant als Todesrune. Unter dem NS-Regime wurde die Lebensrune als Lebensborn-Zeichen verwendet. Der Lebensborn war in der NS-Zeit ein von der SS getragener, staatlich geförderter Verein, dessen Ziel es war, auf der Grundlage der nationalsozialistischen Rassenhygiene und Gesundheitsideologie die Erhöhung der Geburtenziffer „arischer“ Kinder herbeizuführen.

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doppelsigrune

Symbole und Erkennungszeichen Die Sigrune

Im Dritten Reich wurde die Sigrune in zweifacher Ausführung zum Abzeichen der SS, der „Schutzstaffel“ der NSDAP, und damit nach dem Hakenkreuz zum wichtigsten Symbol der Nazis.

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Heidentum, Heidne

Heiden setzen sich gegen den Missbrauch von Sonnwendfeiern und Symbolen durch Nazis ein

Seit September 2009 gibt es die Kampagne „Heidentum ist kein Faschismus – Heiden für Menschenrechte“. Die Initiatoren hatten es satt, dass Rechtsextreme das Heidentum missbrauchen und in Tradition des Nationalsozialismus rassistisch interpretieren – und klären auf.

Marco Görlich ist der Initiator von „Heidentum ist kein Faschismus – Heiden für Menschenrechte“.

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von List, Guido

völkischer Esoteriker, lebte von 1848 bis 1919

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npd-vater-mutter-kind

Braune Strukturen Wenn der kleine Odin kommt…

In Mecklenburg-Vorpommern soll über den Jahreswechsel 2009/10 ein Lager für Kinder der Organisation „Sturmvogel – Deutscher Jugendbund “ stattgefunden haben.…

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Nazis und Nikolaus „Unsere Stiefelaktion hat regen Anklang gefunden“

Im Dritten Reich propagierte die SS das „Julfest“ als „artgerechte“ Alternative zum christlichen Weihnachtsfest. DVU und NPD nutzen Weihnachten aktuell trotzdem gern – zur möglichst unerkannten Stimmungsmache im Nikolauskostüm, aktuell in Bremverhaven und Greifswald.

Von Simone Rafael

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