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Lexikon: Gesellschaft für freie Publizistik

Die „Gesellschaft für freie Publizistik e. V.“ (GfP), 1960 von ehemaligen SS- und NSDAP-Angehörigen gegründet, hat eine eindeutig rechtsextremen Ausrichtung und gilt als mitgliederstärkste rechtsextreme „Kulturvereinigung“ in Deutschland. In ihr treffen sich etwa bei Jahres-Kongressen rechtsextreme Verleger*innen, Redakteur*innen, Publizist*innen und Buchhändler*innen. Jährlich wird die Ulrich-von-Hutten-Medaille verliehen an eine Person, die sich aus Sicht der GfP „besonders stark für die Freiheit der Meinungsäußerung und die historische Wahrheit in der Zeitgeschichte eingesetzt“.

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