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Lexikon: Mason, James

US-Neonazi James Mason gehörte zur „American Nazi Party“, später zur „National Socialist Liberation Front“. Er schrieb in den 1980ern einen Newsletter namens „Siege“ über den „führerlosen Widerstand“ rechtsterroristischer Zellen und wurde in den 2010er Jahren von der US-Rechtsterroristen „Atomwaffen Division (AWD)“ wiederentdeckt. In „Siege“ (dt. „Belagerung“) werden als Feindbilder Schwarze, Migrant*innen, Homosexuelle, Jüd*innen und Muslim*innen beschrieben. Mason befürwortet gewalttätigen politischen Aktivismus, der zu einem neuen faschistischen Regime in den USA führen sollte. Dazu sei ein Krieg gegen die Regierung und die Bevölkerung nötig, in dem Morde und „Lone Wolf“-Terrorattacken das beste Mittel seien. Einer seiner Helden ist der siebenfache Mörder Charles Manson.

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„Siege“ James Masons Anleitung zum „Rassenkrieg“ für die „Atomwaffen Division“

Der Hardcore US-Neonazi James Mason veröffentlichte in den 1980er Jahren Texte unter dem Titel „Siege“, die 1992 als Buch wiederveröffentlicht wurden. Das Buch ist eine Art Anleitung für den „führerlosen Widerstand“, „Lone-Wolf“-Terrorismus und eine weiße Revolution und gilt unter gewaltaffinen Jungnazis derzeit als Pflichtlektüre, etwa  für die militante „Atomwaffen Division“.   

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