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Liste verbotener neonazistischer Organisationen

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23.10.1952 Sozialistische Reichspartei (SRP), einschließlich Reichsfront, Reichsjugend, SRP-Frauenbund25.09.1956 Bund Deutscher Nationalsozialisten (BDNS)16.01.1980 Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG)14.11.1982 Volkssozialistische Bewegung Deutschlands / Partei der Arbeit (VSBD / PdA), einschließlich: Junge Front (JF)24.11.1983 Aktionsfront Nationaler Sozialisten / Nationale Aktivisten (ANS / NA) und Neben-Organisationen „Aktion Ausländerrückführung“ und „Freundeskreis Deutsche Politik“ (FK)27.01.1989 Nationale Sammlung (NS)26.11.1992 Nationalistische Front (NF)08.12.1992 Deutsche Alternative (DA)18.12.1992 Deutscher Niedersächsisches Kameradschaftsbund (DKB)21.12.1992 Nationale Offensive (NO)07.06.1993 Nationaler Block (NB)08.07.1993 Heimattreue Vereinigung Deutschlands (HVD)25.08.1993 Freundeskreis Freiheit für Deutschland (FFD)10.11.1994 Wiking Jugend e.V. (WJ)24.02.1995 Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP)24.02.1995 Nationale Liste (NL)05.05.1995 Direkte Aktion/Mitteldeutschland22.07.1996 Skinheads Allgäu14.08.1997 Kameradschaft Oberhavel09.02.1998 Heide-Heim e.V10.08.2000 Hamburger Sturm12.09.2000 Blood & Honour – Division Deutschland und Jugendorganisation White Youth02.04.2001 Skinheads Sächsische Schweiz“ (SSS) und Nationaler Widerstand Pirna07.03.2003 Bündnis nationaler Sozialisten für Lübeck19.12.2003 Fränkische Aktionsfront07.03.2005 Kameradschaft Tor und „Mädelgruppe“ der Kameradschaft Tor07.03.2005 Berliner Alternative Süd-Ost (BASO)06.04.2005 Kameradschaft Hauptvolk und Untergruppierung „Sturm 27″04.07.2005 Alternative Nationale Strausberger Dart Piercing und Tattoo Offensive (ANSDAPO)04.07.2006 Schutzbund Deutschland (auch „Bewegung Neue Ordnung“, BNO)26.04.2007 Kameradschaft „Sturm 34“ 07.05.2008 Collegium Human e.V. (CH), einschließlich Bauernhilfe e.V.07.05.2008 Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten (VRBHV)31.03.2009 Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ) 28.04.2009 Kameradschaft „Mecklenburgische Aktionsfront“05.11.2009 Kameradschaft „Frontbann 24“, Berlin 11.04.2011 Kameradschaft „Freie Kräfte Teltow-Fläming“, Brandenburg21.09.2011 Hilfsgemeinschaft für nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG) 09.05.2012 Kameradschaft Walter Spangenberg, NRW09.05.2012 Kameradschaft Walter Spangenberg, NRW20.03.2014 Nationale Sozialisten Chemnitz (NSC) alias Interessengemeinschaft Chemnitzer Stadtgeschichte alias Aktionsgruppe Raus in die Zukunft02.07.2014 Freies Netz Süd (FNS) als Ersatzorganisation der verbotenen Vereinigung „Fränkische Aktionsfront“ (F.A.F.)27.01.2016 Betreiberverein des Internetportals Altermedia Deutschland16.03.2016 Weisse Wölfe Terrorcrew

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„Man dichtet sich eine Opferrolle an“ Christian Ernst Weißgerber war Neonazi – als Student ist er ausgestiegen

Christian Ernst Weißgerber sieht nicht aus wie jemand, den man sich als Redner auf rechtsextremen Veranstaltungen vorstellt. Dabei ist es erst vier Jahre her, dass er zu den bekanntesten Gesichtern der thüringischen Nazi-Szene gehörte. Schon als Jugendlicher leitete er eine „kleine Kameradschaftsgruppe“, komponierte „völkische Musik“ und beteiligte sich an Aufmärschen. Mit 20 Jahren überkamen ihn Zweifel.

Von Isabelle Daniel

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