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Lexikon: Kahane, Anetta

Anetta Kahane ist Vorsitzender der Amadeu Antonio Stiftung. Aufgewachsen in Ost-Berlin, warnte als erste und einzige Ausländerbeauftragte des Magistrats von Ost-Berlin eindringlich vor den Gefahren des Rechtsextremismus. 1991 gründete sie die RAA e.V. (Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule) für die neuen Bundesländer. 1998 gründete Anetta Kahane die Amadeu Antonio Stiftung, mit der Sie Konzepte und Netzwerke für Demokratie und Opferschutz  und gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entwickelt.

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9. November Wir müssen uns erinnern, auch wenn das schwer zu ertragen ist

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen und Jüdinnen und Juden wurden erschlagen. Man mag das nicht hören, niemand will sich vorstellen, wie es war, wie es roch, wie sich die Schreie anhörten. Doch manchmal müssen wir das tun, meint Anetta Kahane.

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Einige Anmerkungen zu #metwo

Dass in Deutschland über Rassismus gesprochen wird ist gut. Ja, in unseren Zeiten ist das fast ein Wert für sich. Und wer sich dazu äußert, wer von rassistischen Herabsetzungen oder Angriffen berichtet, braucht ohne Frage den Schutz aller. Aber – jetzt kommt das große ABER – gehen wir die ganze Sache nicht völlig falsch an? Ein Beitrag von Anetta Kahane.

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Wer über Rassismuserfahrungen spricht, braucht die Solidarität aller

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NSU-Prozess Urteil darf nicht Ende von Aufklärung und Aufarbeitung sein

Nach dem Urteil bleiben viele Fragen unbeantwortet und zentrale Forderungen unberücksichtigt. Die Amadeu Antonio Stiftung fordert die weitere Aufklärung von Unterstützungsnetzwerken und insbesondere der Rolle von Frauen im Umfeld des NSU.

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