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Lexikon: Neonazismus

Neonazismus steht für die Wiederaufnahme und Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts im deutschsprachigen Raum nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Ende der NS-Diktatur. Vertreter des Neonazismus werden Neonazis genannt; der Begriff steht im Gegensatz zu „Altnazis“, also den Trägern der nationalsozialistischen Ideologie, die diese bereits während der nationalsozialistischen Herrschaft vertreten hatten.

Artikel zum Thema

Ballstädt, Thüringen: Angelpunkt der Bruderschaft „Turonen“ / „Garde 20“. Dort liegt der Szenetreffpunkt „Gelbes Haus“.

Großrazzia in Thüringen Die Biker-Nazis der Turonen / Garde 20 (Bruderschaft Thüringen)

Sie verkaufen Crystal Meth, betreiben Bordelle, organisieren Rechtsrock-Konzerte und sind international bestens vernetzt: Am vergangenen Freitag wurden knapp 30 Räume der rechtsextremen Bruderschaft „Turonen“/„Garde 20“ („Bruderschaft Thüringen“) durchsucht, zehn Personen wurden verhaftet. Nicht aber wegen ihrer politischen Aktivitäten, sondern wegen organisierter Kriminalität.

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20210226_Der III Weg Neukölln

Neonazi-Partei Der III. Weg versucht in Neukölln Fuß zu fassen

„Der III. Weg“ wird immer aktiver in Berlin-Neukölln: Durch Flyeraktionen und provokative „Kiezspaziergänge“ fällt die neonazistische Kleinstpartei auf. Dieser Aktionismus ist unter anderem dem vorbestraften Neonazi Sebastian T. zu verdanken, einem Hauptverdächtigen in der rechtsextremen Anschlagsserie im Bezirk.

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20201217_Nordic Resistance

Nordic Resistance Der paneuropäische „Ikea-Faschismus“ der Nordischen Widerstandsbewegung

Die „Nordische Widerstandsbewegung“ strebt einen panskandinavischen Neonazi-Staat an. Sie hat Ableger in Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark und Island – und ist international bestens vernetzt. Auf ihr Konto gehen zahlreiche Anschläge und Morde im nordischen Raum. Doch die Bewegung steckt in der Krise: In Schweden hat sich die Gruppe gespalten, in Finnland wurde die NMR letztes Jahr vom Obersten Gericht verboten. Ein Porträt.

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FAP Artikelbild

Rechtsextreme Parteien Das Erbe der FAP

Die Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP) galt von den 1980er Jahren an bis zu ihrem Verbot 1995 als größtes militantes Neonazi-Netzwerk in Deutschland. Viele ehemalige Kader prägten später den bundesdeutschen Rechtsextremismus und sind auch heute noch aktiv, auch mit Verbindungen zur sogenannten „neuen” Rechten oder der rechtsextremen „Identitären Bewegung”. Eine Übersicht.

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Fartas-17-4-060

NRW Der Kölner Neonazi Paul Breuer ist tot

Der Kölner Neonazi Paul Breuer, wohl 1972 in Köln-Zollstock geboren und aufgewachsen, gehörte lange zur „harten“ Neonaziszene. Nun ist er im Alter von 47 Jahren verstorben, wie die Spitze der Neonazipartei „Die Rechte“ mitteilt.

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