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Lexikon: Autonome Nationalisten

Sie geben sich modern und „aktionsorientiert“, doch ideologisch ist es der gleiche alte Rechtsextremismus: Autonome Nationalist*innen orientieren sich optisch an der linken Szene, sind äußerst gewaltbereit und haben das rechtsextreme Spektrum einige Querfront-Themen wie Antikapitalismus oder Umweltschutz bereichert. Was als nicht unumstrittene rechtsextreme Jugendkultur begann, bestimmt heute zumindest optisch größere Teile der Szene, die auf Konzerten oder Demonstrationen sichtbar sind.

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„Man dichtet sich eine Opferrolle an“ Christian Ernst Weißgerber war Neonazi – als Student ist er ausgestiegen

Christian Ernst Weißgerber sieht nicht aus wie jemand, den man sich als Redner auf rechtsextremen Veranstaltungen vorstellt. Dabei ist es erst vier Jahre her, dass er zu den bekanntesten Gesichtern der thüringischen Nazi-Szene gehörte. Schon als Jugendlicher leitete er eine „kleine Kameradschaftsgruppe“, komponierte „völkische Musik“ und beteiligte sich an Aufmärschen. Mit 20 Jahren überkamen ihn Zweifel.

Von Isabelle Daniel

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„Ein starkes Zeichen setzen“ Zum Naziaufmarsch in Göppingen

Am Samstag soll in Göppingen ein großer Naziaufmarsch stattfinden – gegen den sich breiter Protest regt. Organisiert wird dieser vom Verein „Kreis Göppingen nazifrei“. Dessen Vorsitzender Alex Maier wurde im Vorfeld der Demo Ziel einer anonymen Morddrohung. Doch Maier lässt sich nicht einschüchtern, sondern spricht im Interview mit „netz-gegen-nazis.de“ über seine Erwartungen für das Wochenende.

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Popkultur Rechts Alte Inhalte neu verpackt

Das traditionelle Bild des Rechtsextremismus hat sich gründlich gewandelt. Vor allem im Internet findet braunes Gedankengut einen neuen und popmodernen Deckmantel. Autonome Nationalisten, Identitäre Bewegung, Reconquista, Fahrenheit 451, German Defense League und andere Gruppen arbeiten hier mit jugendlicher Bildersprache an top aktuellen Themen. Die rechten Inhalte sind dadurch oft erst auf den zweiten Blick erkennbar. Ein Problem, da vor allem junge Menschen erreicht werden sollen.

Von Pauline Schmidt

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„Ich marschiere für die Tiere“ Nazis und Tierschutz

Rechtsextremismus und Tierschutz. Zwei Begriffe, die auf dem ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun haben. In der Broschüre „Geht mal gar nich: Nazis und Tierrecht“ erläutert der Neonazi-Aussteiger Sebastian Angermüller, was die beiden Themen dennoch verbindet.

Von Dennis Wellmann

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Nadja Drygalla Die Mär vom Opfer

Der Wind scheint sich zu drehen im Fall der Olympionikin Nadja Drygalla. „Solidaritätsbekundungen“ werden lauter, von „Sippenhaft“ ist die Rede…

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