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Lexikon: NSU

Der „Nationalsozialistischen Untergrund (NSU)“, auch „Zwickauer Terrorzelle“,  ist ein Netzwerk von Rechtsterrorist*innen, die zwischen 1999 und 2007 neun  Migrant*innen und eine Polizistin ermordet haben, 43 Mordversuche , drei Sprengstoffanschläge (Nürnberg 1999, Köln 2001 und 2004) und 15 Raubüberfälle verübten. Den inneren Kern bildeten Uwe Mundlos (38 †), Uwe Böhnhardt (34 †) und Beate Zschäpe (Jahrgang 1975). Zschäpe wurde im Juli 2018 als Mittäterin der Morde und Sprengstoffanschläge, wegen Mitgliedschaft im NSU und wegen schwerer Brandstiftung zu lebenslanger Haft verurteilt und die besondere Schwere ihrer Schuld festgestellt; vier NSU-Helfer erhielten zeitige Freiheitsstrafen.

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Rechtsextremismus-Konferenz

Seda Başay-Yıldız „Mein Vertrauen in den Rechtsstaat ist nicht mehr besonders groß “

Die Frankfurter Anwältin Seda Başay-Yıldız vertrat im NSU­Prozess die Familie des ermordeten Enver Şimşek. Seit August 2018 erhielt sie zahlreiche Drohbriefe, die mit „NSU 2.0“ unterzeichnet wurden. Ihre Daten waren zuvor von einem Frankfurter Polizeicomputer abgerufen worden. Ein Interview über die Aufarbeitung des NSU­Komplex, Rechtsextreme in der Polizei und Vertrauen in den Rechtsstaat.

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AfD Landtagsabgeordneter verhöhnt die Opfer des NSU

Neues vom AfD-Landtagsabgeordneten Stefan Räpple. Diesmal wird er nicht von der Polizei aus dem Plenarsaal abgeführt, spricht dafür aber vom „NSU-Fake“.

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Demonstrierende halten sich Fotos des ermordeten Walter Lübcke vor das Gesicht.

Mutmaßlicher Rechtsterrorismus und Ermittlungen Ein planloser Franco A. und ein “brandgefährlicher“ Stephan E.?

Während das Verfahren gegen den mutmaßlichen Bundeswehr-Terroristen Franco A. immer noch nicht eröffnet ist, stellt sich heraus, dass es im…

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2019-08-30 afd Königs Wusterhausen Brandenburg (17)

AfD-Wahlkampf „Flügel“-Männer Kalbitz, Höcke und Urban in Brandenburg gefeiert

In Königs Wusterhausen fand am Freitagabend die Wahlkampf-Abschlusskundgebung von Brandenburgs AfD statt. Rund 500 Fans fanden sich ein, um Kalbitz, Urban und Höcke reden zu hören. Zur Protestveranstaltung kamen 700 Menschen.

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2019-08 Erzgebirge schwarzenberg (68)

Erzgebirge in Sachsen Wie junge Menschen in rechtsextremen Hochburgen dagegen halten

Das Erzgebirge gilt als Rückzugsort für Neonazis. Ihre neueste Strategie: sozialpolitisches Engagement in Heimat-Vereinen. Während am Wochenende ein solcher „Heimattag“ veranstaltet wurde, bestärkte nicht weit entfernt das antirassistischen „Stains in the Sun“-Festival junge Menschen, dass sie nicht alleine sind mit ihrer Haltung gegen Rassismus. 

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nsutagx_20180711_16

NSU Ein Jahr nach dem Urteil – „Sie wissen, dass der Staat sie nicht schützt“

Perspektiven auf rechten Terror und die Auswirkungen auf Betroffene ein Jahr nach dem Urteil im ersten NSU-Prozess

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Kassel-2002-Mike-Sawallich-1.v.l.-Stanley-Röske2.v.l.-Stephan-Ernst-mit-Stuhl-in-der-Hand-1.v.r.-Bildrechte-NSU-Watch

Mordfall Lübcke Der Mörder Stephan Ernst war kein „einsamer Wolf“, er war Parteisoldat

Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke bekannte sich nun der langjährige Neonazi aus Kassel Stephan Ernst zu der Tat. Er sagt, er habe allein gehandelt. Was alles gegen die These des „einsamen Wolfes“ spricht:

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wsg-hoffmann

Gastbeitrag Die Tradition rechtsextremer Terrorzellen in Deutschland seit 1945

Die Organisation von Nazis in Terrorzellen, die Todeslisten führen, Waffenarsenale besitzen, vernetzt sind und aus ihren Drohungen Ernst machen, hat…

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2019-06-20-feindeslisten

Rechtsextreme Todeslisten und Feindeslisten – eine Übersicht

Wenn rechtsextreme Gruppierungen ihre Überzeugungen auch mit Terror durchsetzen wollen, legen sie „Feindeslisten“ oder „Todeslisten“ an – in der Regel…

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NSU

Derya Binışık „Antirassistische Kämpfe sind auch feministische Kämpfe“

Feminismus sei wütend und gleichzeitig explosiv. Wie im Feminismus möchte Derya Binışık diese Wut auf ihren antirassistischen Aktivismus übertragen, der…

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