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Resch Verlag

Sitz: Gräfelfing

 
Website des Resch Verlages.

Ursprünglich ein dezidiert ingenieurs- und energietechnischer Verlag, der vom Sohn des Firmengründers aber breiter aufgestellt wurde und seit seit 1993 auch Bücher zu Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft publiziert. Auch heute ist er in erster Linie ein technischer Verlag, dessen Schwerpunkt auf der Arbeitssicherheit und Schulungsunterlagen liegt (das Motto auf der Homepage lautet „Schulungsunterlagen für Ausbilder und Geräteführer. Damit sicher gefahren wird. Bei jedem Einsatz.“).

Hinter dieser Oberfläche verbirgt sich allerdings ein christlich-fundamentalistisches und völkisches Weltbild, wie es der Verleger Ingo Resch selbst zu erkennen gibt. Er, der selbst auch Texte für das rechtslibertäre Blatt Eigentümlich frei schreibt, bezeichnet in einem Katalog des Resch-Verlages ein „christliches Welt- und Menschenbild“ als Grundlage seiner verlegerischen Tätigkeit und beklagt „die zunehmende Entchristianisierung Europas und den damit einhergehende Verfall […], die irrige Annahme eines Multikulturalismus innerhalb eines Staates und Rechtsgebietes, das Auflösen der Familien und damit der Geborgenheit der nachwachsenden Generation und das Hereinholen der weltweiten Auseinandersetzung mit dem Islam.“

Dieser ideologische Hintergrund äußert sich auch im Verlagsprogramm. Neben Manfred Kleine-Hartlage (Das Dschihad-System. Wie der Islam funktioniert), der u. a. schon für die Junge Freiheit, Sezession und Compact geschrieben und für das Institut für Staatspolitik (IfS) referiert hat, werden auch Bücher der extrem rechten Christa Meves verlegt. Diese fundamentalisch-christliche Abtreibungsgegnerin wurde schon als „Deutschlands führende Homphobe“ bezeichnet (vgl. Regensburg Digital)  und hat im Resch Verlag das Buch Verführt, manipuliert, pervertiert. Die Gesellschaft in der Falle modischer Irrlehren. Ursachen, Folgen, Auswege veröffentlicht. Der Resch Verlag bietet damit trotz seines harmlos erscheinenden Themenschwerpunkts rechtsextremen und anderen völkisch oder fundamentalistisch-christlich orientierten Antidemokraten eine Plattform.

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