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Lexikon: Chemnitz

Chemnitz in Sachsen wurde August 2018 zum Schauplatz mehrtägiger rassistischer Großdemonstrationen nach einer bis heute ungeklärten „tödlichen Auseinandersetzung zwischen Personen unterschiedlicher Nationalitäten“. Rechtsextreme Hooligans, „Pro Chemnitz“, die AfD, Pegida und rechtsextreme Parteien wie die NPD mobilisierten und standen schließlich auch gemeinsam auf der Straße . Aus den teilnehmerstarken Demonstrationen wurden Migranten angegriffen. Der damalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen negierte die Übergriffe, obwohl sie im Video dokumentiert waren. Später zeigte ein Anti-Rechts-Konzert mit 65.000 Besucher*innen #wirsindmehr.

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Der Versuch der Neonaziszene, ihre „Tag der deutschen Zukunft“-Demo in Chemnitz am Samstag vor der Bedeutungslosigkeit zu retten ist gescheitert –  auch dank des zahlenmäßig deutlich überlegenen Gegenprotestes.

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Konspiratives Neonazi-Treffen in Sachsen Rechtsterroristische Allianz zwischen „Brigade 8“ und „Combat 18“

Als NPD-Mann Thorsten Heise Ende März in Ostritz ein öffentlich beworbenes Rechtsrock-Event veranstalte, fand nicht weit entfernt ein konspiratives Treffen inklusive Konzert von „Brigade 8“ und „Combat 18“, dem bewaffneten Arm von „Blood & Honour“ statt. Während sich die mediale Aufmerksamkeit auf das Großkonzert konzentrierte, konnten sich andernorts Neonazis ungestört versammeln, vernetzen und austauschen. Dabei wurden neue Allianzen geschmiedet.

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