Weiter zum Inhalt

Lexikon: Kultur

Die rechtsextreme und rechtspopulistische Szene hat ursprünglich linke Konzepte eines „Kulturkampfes“ um Worte, Deutung und gesellschaftliches Bewusstsein längst vereinnahmt und versucht den „Kulturkampf von rechts“ im vorpolitischen Raum. Dabei will sie eigene Deutungsmuster und Abwertung verbreiten. Zugleich greifen Rechtspopulist*innen ihnen unliebsame Kulturinstitutionen an. Sie versuchen, ihre Arbeit zu stören oder zu verunmöglichen, indem etwa Veranstaltungen gestört oder Fördergelder gestrichen werden.

Artikel zum Thema

640px-Mihai_Olos_și_Joseph_Beuys

Beuys Der Deutschen Kunst

Überall Beuys: Die deutsche Kulturlandschaft feiert im Jahr 2021 scheinbar einstimmig den 100. Geburtstag des Künstlers. Weder mangelt es an…

Von|
Freund oder Feind? Im „Index Palestine“: werden Kultureinrichtungen entweder als „supporter“, „pro-Zionist“ oder „silent“ abgestempelt.

Israelboykott BDS-Liste denunziert „prozionistische“ Kultureinrichtungen

Die BDS-nahe Initiative „Index Palestine“ hat eine Liste internationaler Kultureinrichtungen und Kunstkollektive erstellt, um zwischen „Supporter“ der „palästinensischen Befreiungsbewegung“ und „Pro-Zionsts“ zu unterscheiden. Um auf der Liste zu landen, reicht schon ein Herzemoji.

Von|
Rechtsoffen und verschwörungsideologisch: Die Plakatwand am Eingang des Hamburger Musikclubs „Docks“

„Docks“ und „Große Freiheit 36“ Hamburger Club-Betreiber auf Schwurbler-Kurs

An den Fassaden der Veranstaltungsorte „Docks“ und „Große Freiheit 36“ sind seit Monaten Plakate zu sehen, die die Covid-Pandemie leugnen und verschwörungsideologische Medien empfehlen. Die Musikszene reagiert empört. Und der Clubbetreiber Karl-Hermann Günther ist im „Querdenken“-Spektrum bestens vernetzt.

Von|
2020-07-14 11_43_39-Erinnerungskultur und Schuldabwehr - YouTube

Antimoderne Kontinuitäten Erinnerungskultur und Schuldabwehr

Die Erinnerung an die Shoah gehört zum gesellschaftlichen Selbstverständnis. Deshalb ist es wichtig, einerseits die Erinnerungskultur grundlegend zu verteidigen und sie andererseits immer wieder in den Kontext aktueller Antisemitismusdebatten zu stellen.

Von|
Podiumsdiskussion Ruhrtriennale

Ruhrtriennale „Israelkritik“ über alles

Im dritten Jahr in Folge besteht die Leiterin der Ruhrtriennale darauf, „Israelkritik“ eine Bühne zu bieten. 2020 im Programm: Holocaustrelativierung. Immerhin ist es das letzte Jahr der dreijährigen Intendanz von Stefanie Carp. 

Von|
8229586600_60332824e9_k

Antisemitismus Kunst, Kultur und Judenhass

Die BDS-Bewegung will Israel politisch, wirtschaftlich und kulturell isolieren. Besonders erfolgreich sind die Aktivist*innen im Kulturbetrieb. Mittlerweile stuft der Bundestag die Bewegung als antisemitisch ein. Aber warum ist BDS gerade in der Kulturindustrie so erfolgreich? Dem ging am 21.01. in der Berliner Volksbühne eine Diskussionsrunde nach.

Von|
1 2 3 5
Unsere Partnerportale
Eine Plattform der