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Lexikon: Rassismus

Rassismus behandelt Menschen nicht als Individuen, sondern als Angehörige einer Gruppe – und unterstellt, dass sich aus dieser Gruppenzugehörigkeit unveränderliche Eigenschaften, Fähigkeiten oder Charakterzüge ableiten. Dabei wird die eigene Gruppe als höherwertig begriffen. Klassischer, biologistischer Rassismus basiert auf einer wissenschaftlich längst überholten Einteilung der Menschheit in „Rassen“ nach äußeren Merkmalen wie Haut- und Haarfarbe. Auch deshalb versuchen Rechtsextreme seit den siebziger Jahren, neue Begründungen für ihren Rassismus zu finden, in dem sie von „anderen Kulturen“ oder „Ethnien“ sprechen: Das ist kulturalistischer Rassismus.

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Rechte Gewalt 10 Dinge die ich als Zeug*in eines rassistischen Übergriffs tun kann

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2020 gab es in Deutschland mehr als 23.000 rechtsextreme Straftaten. So hoch war die Zahl seit 2001 nicht mehr.

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Rechtsextremismus-Verdacht AfD will Chef der eigenen Jugendorganisation ausschließen

Vor gerade zwei Wochen hat die AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ ein neues Führungsduo gewählt. Einem von ihnen, dem 27-jährigen Marvin Timotheus Neumann, droht nun der Parteiausschluss. Die Mutterpartei hat gute Gründe für ihr Vorgehen.

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Interview mit Aiko Kempen „Rechtsextreme fühlen sich in der Polizei viel zu sicher“

Ein Spiegelbild der Gesellschaft? Der Autor und Journalist Aiko Kempen findet, dass die Polizei besser als die Gesellschaft sein soll. Doch von diesem Ziel sind wir noch weit entfernt: Darum geht es in seinem neuen Buch „Auf dem rechten Weg? Rassisten und Neonazis in der deutschen Polizei“. Ein Gespräch über polizeiliche Machokultur, die keine Kritik toleriert, und eine blaue Mauer des Schweigens, die keine Rechtsextreme sehen will.

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